1. Samuel
Kapitel 6, Vers 10–21
Zurück in Israel
10Die Philister befolgten den Rat ihrer weisen Männer. Sie spannten zwei Kühe, deren Kälber sie eingesperrt hatten, vor einen neuen Wagen 11und luden die Bundeslade und das Kästchen mit den goldenen Geschwüren und Mäusen darauf. 12Die Kühe zogen geradewegs in Richtung Bet-Schemesch los. Sie wichen nie vom Weg ab, brüllten aber die ganze Zeit. Die Fürsten der Philister folgten ihnen von weitem bis zur Grenze in der Nähe von Bet-Schemesch. 13Die Einwohner von Bet-Schemesch waren gerade unten im Tal bei der Weizenernte. Als sie die Bundeslade kommen sahen, freuten sie sich sehr. 14Der Wagen fuhr bis zu einem Feld, das einem Mann namens Joschua aus Bet-Schemesch gehörte. Neben einem großen Felsblock hielt er an. Dort zerhackten die Leute den Wagen und schichteten das Holz auf. Dann schlachteten sie die Kühe und verbrannten sie als Opfer für den HERRN. 15Einige Männer aus dem Stamm Levi hatten die Bundeslade und das Kästchen mit den goldenen Gegenständen vom Wagen genommen und stellten sie nun auf den Felsblock. An diesem Tag schlachteten die Leute von Bet-Schemesch noch viele Tiere, um sie dem HERRN als Opfer darzubringen. 16Nachdem die Fürsten der Philister den Israeliten eine Weile zugesehen hatten, kehrten sie noch am selben Tag nach Ekron zurück. 17Nach der Zahl ihrer Hauptstädte hatten die Philister dem HERRN zur Wiedergutmachung fünf goldene Abbilder ihrer Geschwüre geschenkt: je eines für Aschdod, Gaza, Aschkelon, Gat und Ekron. 18Außerdem hatten sie ihm für jede Stadt und jedes Dorf in ihrem Land je eine goldene Maus als Sühnegeschenk mitgegeben. Der große Felsblock, auf den damals die Bundeslade gestellt wurde, ist noch heute auf dem Feld Joschuas von Bet-Schemesch zu sehen. 19Aber der HERR bestrafte die Einwohner von Bet-Schemesch, weil sie die Bundeslade ohne die nötige Ehrfurcht angeschaut hatten. Viele von ihnen mussten sterben. Im ganzen Volk löste es große Trauer aus, dass Gott so hart mit ihnen ins Gericht gegangen war. 20»Kann überhaupt jemand in der Nähe des HERRN, dieses heiligen Gottes, leben?«, fragten sie. »Wir können die Bundeslade nicht länger hier bei uns behalten. Doch zu wem sollen wir sie schicken?« 21Schließlich sandten sie Boten nach Kirjat-Jearim und ließen den Einwohnern dieser Stadt ausrichten: »Stellt euch vor, die Philister haben die Bundeslade des HERRN zurückgebracht! Kommt doch und holt sie zu euch!«
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Weitere Infos →Und die Geschichte aus dem Alten Testament, die wir bereits in den vergangenen Tagen gemeinsam hier gelesen haben, ging weiter: Weitere Menschen erlebten, was passiert, wenn man den heiligen Gott Israels nicht richtig behandelt. So entehrten manche weiterhin die Bundeslade, das Heiligtum Gottes. Und Gott strafte daraufhin diese Menschen, und das auch ziemlich hart.
Eine deutliche Frage fällt mir in diesem Bibelabschnitt besonders ins Auge:
"Kann überhaupt jemand in der Nähe des HERRN, dieses heiligen Gottes, leben?" [20]
Die Menschen erlebten, was einem droht, wenn man mit Gott "spielt". Welcher Mensch ist schon von sich aus würdig genug, dem heiligen Gott gegenüberzutreten? Niemand! Wir alle sündigen, nur Gott allein ist heilig.
Seit Jesus dürfen wir allerdings frei in der Nähe des Herrn, des heiligen Gottes, leben! Jeder, der an Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Retter glaubt, wird von seiner Schuld vor Gott befreit und darf in einer Vater-Kind-Beziehung zu Gott leben (vgl. Römer 8). Das allein ist die Antwort auf diese Frage aus dem Bibeltext.
Wie dankbar dürfen du und ich heute einfach sein, dass wir aus dem Glauben an Jesus Christus heraus in Beziehung zum heiligen Gott, dem liebenden Vater, stehen dürfen!
"Indem Christus Mensch wurde und am Kreuz starb, hat Gott euch mit sich selbst versöhnt. Jetzt gehören wir zu Gott und stehen befreit von aller Sünde und Schuld vor ihm da." (Kolosser 1:22)