STAYONFIRE

Impuls

Nicht aus eigener Kraft

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Markus

Kapitel 10, Vers 35–​45

STREIT UM DIE BESTEN PLÄTZE

35Jakobus und Johannes, die Söhne von Zebedäus, gingen zu Jesus und sagten: »Lehrer, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.« 36»Was wollt ihr?«, fragte Jesus. 37Sie antworteten: »Wenn deine Herrschaft begonnen hat, dann gewähre uns die Ehrenplätze rechts und links neben dir!« 38Jesus entgegnete: »Ihr wisst ja gar nicht, was ihr euch da wünscht! Denn auf mich wartet schweres Leid. Meint ihr, ihr könnt den bitteren Kelch trinken, so wie ich es tun muss? Oder könnt ihr die Taufe ertragen, die mir bevorsteht?« 39»Ja, das können wir!«, antworteten sie. Darauf erwiderte ihnen Jesus: »Ihr werdet tatsächlich so wie ich leiden und euer Leben hingeben müssen. 40Aber trotzdem kann ich nicht bestimmen, wer einmal die Plätze rechts und links neben mir einnehmen wird. Das hat bereits Gott entschieden.« 41Die anderen zehn Jünger hatten das Gespräch mit angehört und waren empört über Jakobus und Johannes. 42Da rief Jesus alle zusammen und sagte: »Ihr wisst, wie die Großen und Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. 43Aber so soll es bei euch nicht sein! Im Gegenteil: Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, 44und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen. 45Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.«

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Zweifelst du an dir selbst? Dann: Willkommen im Club! Genauso ging es den Jüngern damals auch. Deshalb wollten sie unbedingt die Ersten und Mächtigsten von allen sein. Sie wollen sich die besten Plätze im Himmel sichern. Mit Sicherheit nicht, weil sie ernsthaft glaubten, sie hätten sie verdient. Ihre Minderwertigkeitsgefühle brachten sie dazu, von Jesus, Gott selbst, eine solche Bevorzugung einfordern zu wollen. Sie hatten Angst davor, zurückzubleiben, auf der Strecke zu bleiben, von anderen überholt zu werden. Doch dann spricht Jesus ihnen folgende Wahrheit zu: "Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen." (V. 43+44)

Diese Wahrheit ist befreiend. Denn sie zeigt: Du musst nicht der Stärkste, Mächtigste, Beste oder Schönste sein, um in Gottes Reich als der Größte zu gelten. Wenn du Jesus in deinem Herzen trägst und aus dieser Kraft heraus anderen dienst, dann bist du in Gottes Augen der Größte. Natürlich ist deshalb Jesus selbst der Größte. Denn er ist derjenige, der sein Leben als Lösegeld für uns gelassen hat (vgl. V. 45). Und genau dieser Jesus ist es, der dich befähigt, ebenso zu den Größten zu zählen. Das musst und kannst du nicht aus eigener Kraft schaffen. Gott will dir die Kraft dafür geben! Bete einfach dafür, dass Jesus dein Herz verändert.