1. Mose
Kapitel 3, Vers 14–19
DIE STRAFE
14Da sagte Gott, der HERR, zur Schlange: »Das ist deine Strafe: Verflucht sollst du sein – verstoßen von allen anderen Tieren! Du wirst auf dem Bauch kriechen und Staub fressen, solange du lebst! 15Von nun an werden du und die Frau Feinde sein, auch zwischen deinem und ihrem Nachwuchs soll Feindschaft herrschen. Er wird dir auf den Kopf treten, und du wirst ihn in die Ferse beißen!« 16Dann wandte Gott sich zur Frau: »Ich werde dir in der Schwangerschaft viel Mühe auferlegen. Unter Schmerzen wirst du deine Kinder zur Welt bringen. Du wirst dich nach deinem Mann sehnen, aber er wird dein Herr sein!« 17Zu Adam sagte er: »Statt auf mich hast du auf deine Frau gehört und von den Früchten gegessen, die ich euch ausdrücklich verboten hatte. Deinetwegen soll der Ackerboden verflucht sein! Dein ganzes Leben lang wirst du dich abmühen, um dich von seinem Ertrag zu ernähren. 18Du bist auf ihn angewiesen, um etwas zu essen zu haben, aber er wird immer wieder mit Dornen und Disteln übersät sein. 19Du wirst dir dein Brot mit Schweiß verdienen müssen, bis du stirbst. Dann wirst du zum Erdboden zurückkehren, von dem ich dich genommen habe. Denn du bist Staub von der Erde, und zu Staub musst du wieder werden!«
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Weitere Infos →Puh, das sind harte Worte. Die Strafen, die Gott der Schlange sowie Adam und Eva und ihren Nachkommen (also auch wir inbegriffen) auferlegte, sind extrem hart. Sie sind die Folge einer Tat, die die Gemeinschaft von Gott und Mensch nachhaltig aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Nachlesen kannst du das in den Minuten-Impulsen der letzten beiden Tage.
Ich finde eine Sache sehr interessant: Gott ließ sich nicht auf das "Spiel" ein, wer denn jetzt mehr schuld daran sei, dass von der verbotenen Frucht im Garten gegessen wurde. In den Versen zuvor schoben sich die Beteiligten die Schuld gegenseitig in die Schuhe. Doch Gott sah es scheinbar so, dass alle gleichermaßen beteiligt waren, denn sie alle wurden für ihre Fehler bestraft.
Die harte Arbeit, die uns als Menschen hier auferlegt wurde, spüren wir bis heute. Und auch die schweren Schmerzen bei einer Geburt kennen Frauen bis zum heutigen Tag. Umso entscheidender ist es also, die Verse für heute aus der Perspektive des Evangeliums von Jesus Christus zu lesen. Jesus kam auf diese Welt, damit jeder, der an ihn glaubt, von den Folgen der Sünde befreit wird und eben nach einem Leben unter den Sündenfolgen ein ewiges Leben befreit von allen Strafen leben darf (vgl. Johannes 3:16). Diese Strafen sind also nicht das Ende!