Psalm
Kapitel 92, Vers 1–16
Wie gut ist es dir, Herr, zu danken!
1Ein Lied zum Sabbat. 2Wie gut ist es, dir, HERR, zu danken und deinen Namen, du höchster Gott, zu besingen, 3schon früh am Morgen deine Gnade zu loben und noch in der Nacht deine Treue zu preisen, 4zur Musik der zehnsaitigen Harfe und zum schönen Spiel auf der Laute! 5HERR, was du tust, macht mich froh, und ich juble über deine großen Taten. 6Wie machtvoll sind deine Werke, und wie tief sind deine Gedanken! 7Nur ein unvernünftiger Mensch sieht das nicht ein, nur ein Narr kann nichts damit anfangen. 8Mag auch ein Gottloser Erfolg haben, mag er emporwachsen und blühen – er wird doch für immer vernichtet werden. 9Du aber, HERR, bist in Ewigkeit erhaben! 10Eines ist sicher: Deine Feinde werden umkommen; die Menschen, die Unrecht tun, werden in alle Winde zerstreut! 11Doch mir gibst du Kraft, wie ein wilder Stier sie hat; du schenkst mir Freude und neuen Mut. 12Ich werde noch miterleben, wie meine Feinde stürzen; ich werde hören, wie sie um Gnade wimmern. 13Wer Gott liebt, gleicht einer immergrünen Palme, er wird mächtig wie eine Zeder auf dem Libanongebirge. 14Er ist wie ein Baum, der im Vorhof des Tempels gepflanzt wurde und dort wachsen und gedeihen kann. 15Noch im hohen Alter wird er Frucht tragen, immer ist er kraftvoll und frisch. 16Sein Leben ist ein Beweis dafür, dass der HERR für Recht sorgt. Bei Gott bin ich sicher und geborgen; was er tut, ist vollkommen und gerecht!
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Weitere Infos →Was kann dir niemand nehmen?
Deinen Lobpreis und deine Anbetung. Selbst wenn dir der Mund zugehalten würde, könnte sich dein Innerstes doch zum Lobpreis erheben.
Der Psalmist sprudelte über.
"Wie gut ist es, dir, HERR, zu danken und deinen Namen, du höchster Gott, zu besingen." [2]
Vielleicht erlebst du momentan wirklich eine Zeit, in der dir viel genommen wird oder du einiges nicht verstehst. Wusstest du, dass dennoch Lobpreis in dir sein kann? Vielleicht möchtest du es einmal ausprobieren und wie der Psalmist Musik aufdrehen und Gott großmachen.
Oft warten wir mit Lobpreis bis zum Durchbruch. Doch wäre es nicht ein starkes Zeugnis, bereits in der Wüste den Lobpreis erklingen zu lassen? Gott vollbringt doch das Wunder auch in der Not. Ja, im Tal greift er ein. Wie schlimm wäre es, wenn er mit seinem Wunder warten würde, bis alles irgendwie wieder gut geworden ist?
Wie viel mehr sollten wir ihn loben und großmachen, auch wenn wir sein Wirken mit menschlichen Augen noch nicht klar erkennen können!? Er bleibt groß, trotz unseres Problems.
Er wird dich in seiner Zeit zum Blühen bringen, so verspricht er es.
"Er ist wie ein Baum, der im Vorhof des Tempels gepflanzt wurde und dort wachsen und gedeihen kann." [14]
Mache dein Wohnzimmer zum Tempel der Anbetung. Niemand kann es dir nehmen!