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Impuls

Schimi erlebt Gnade

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

2. Samuel

Kapitel 19, Vers 17–​24

David begegnet Schimi

17Zur gleichen Zeit lief auch der Benjaminiter Schimi, ein Sohn von Gera aus Bahurim, zum Jordan, um David dort zu treffen. 18Tausend Mann vom Stamm Benjamin waren bei ihm. Auch Ziba, Sauls früherer Diener, hatte sich mit seinen fünfzehn Söhnen und zwanzig Knechten dem Zug angeschlossen. Sie erreichten den Jordan vor dem König. 19Dann brachten sie ein Boot an das gegenüberliegende Ufer, um David mit seinem Gefolge über den Fluss zu setzen und ihm ihren Dienst anzubieten. Als David den Jordan überqueren wollte, ging Schimi zu ihm, warf sich vor ihm zu Boden 20und flehte: »Mein König, vergib mir, was ich dir angetan habe, als du Jerusalem verlassen musstest. Bitte rechne mir diese große Schuld nicht an. 21Ich weiß, dass es ein schwerer Fehler war. Aber bedenke, mein König: Ich bin heute als Erster aus den Nordstämmen hierhergelaufen, um dich zu empfangen.« 22Da mischte sich Davids Neffe Abischai ein: »Schimi verdient den Tod! Er hat den König, den der HERR auserwählt hat, aufs Übelste beschimpft.« 23Doch David wies ihn zurecht: »Von dir und deinem Bruder lasse ich mir nichts vorschreiben! Ihr könnt mich nicht zu so einer Tat verleiten. Von jetzt an bin ich wieder König, darum soll heute kein Israelit hingerichtet werden!« 24Dann wandte der König sich an Schimi und versprach ihm: »Du musst nicht sterben, ich gebe dir mein Wort!«

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Schimi hatte gegenüber König David richtig Mist gebaut. Doch nun wollte Schimi umkehren und König David dienen. Er bat ihn um Vergebung und um einen Neuanfang. Wie war die Reaktion darauf? Die Männer Davids rieten David von einer Annahme Schimis ab. Sie wollten Schimis Kopf rollen sehen. Doch David lenkte ein:

"Du musst nicht sterben, ich gebe dir mein Wort!" [24]

David ließ Gnade walten. Er wollte ihm seine Taten an David nicht vergelten. Schimi kam von sich aus auf König David zu und bat um einen Neuanfang. David wollte diese Bitte nicht abschlagen, sondern Vergebung sichtbar machen.

Ein Sinnbild für Gottes Umgang mit uns: Wir dürfen immer wieder neu zu Gott kommen. Gott ist die Liebe und Gnade in Person. Egal, was wir uns geleistet haben, Gott hat offene Arme für uns. Wir dürfen ihm wieder dienen, auch wenn wir es lange Zeit bewusst nicht getan haben. Ein Gebet bei Gott ist der Anfang des Neubeginns für dich. Sei heute dazu ermutigt, noch mal neu bei Gott anzuklopfen, ihn um Vergebung zu bitten und dann gespannt zu sein, was passieren wird.