Apostelgeschichte
Kapitel 20, Vers 13–16
Reise nach Milet
13Wir bestiegen ein Schiff und segelten nach Assos. Paulus aber wollte unbedingt bis dorthin zu Fuß gehen. 14In Assos nahmen wir ihn dann an Bord und segelten weiter nach Mitylene. 15Am nächsten Tag kamen wir bis in die Nähe von Chios, tags darauf legten wir in Samos an, und noch einen Tag später erreichten wir Milet. 16Um keine Zeit zu verlieren, hatte sich Paulus entschlossen, nicht nach Ephesus zu reisen. Wenn irgend möglich, wollte er nämlich zum Pfingstfest in Jerusalem sein.
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Weitere Infos →Was wir heute lesen, sind die ganz praktischen Schritte der Missionsreise. Wie kommt man eigentlich von A nach B? Das sind Fragen, mit denen sich auch die ersten Apostel auseinandersetzen mussten.
Schritt für Schritt ging es voran. Paulus hatte dabei ein klares Ziel vor Augen:
"Wenn irgend möglich, wollte er nämlich zum Pfingstfest in Jerusalem sein." [16]
Wie oft kommen uns unsere alltäglichen Entscheidungen vielleicht unbedeutend vor? Wir fragen uns: Was macht es für Gott schon für einen Unterschied, ob ich heute Abend zum Treffen mit Freunden gehe oder nicht? Oder: Was für eine Bedeutung hat es schon, wenn ich morgens etwas früher aufstehe, um bei einer Tasse Kaffee noch ein kurzes Gebet zu sprechen?
Was die Bibel immer wieder zeigt: Gott sind diese Kleinigkeiten unseres Alltags nicht egal. Gott zwingt uns nicht dazu, bestimmte Dinge zu tun! Er kontrolliert uns nicht und schaut uns nicht strafend an … Also bitte versteh mich hier nicht falsch.
Vielmehr will ich dich dazu ermutigen, aufmerksam auf deinen Alltag zu schauen: Bringen dich deine täglichen Entscheidungen deinem Ziel näher, Gott nah zu sein? Welche Dinge tust du täglich, die dich auf deinem Weg weiterbringen?
Der Weg zum Ziel liegt wirklich in den kleinen Schritten. So wie hier: in der Reiseplanung der Apostel. Wenn diese für Gott unbedeutend wäre, würde sie wohl kaum in der Bibel stehen.