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Schwieriger Glaube

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Johannes

Kapitel 7, Vers 25–​36

JESUS IM WIDERSTREIT

25Da meinten einige Leute von Jerusalem: »Ist das nicht der Mann, den sie töten wollen? 26Jetzt redet er hier in aller Öffentlichkeit, und keiner verbietet es ihm. Sollte der Hohe Rat etwa tatsächlich davon überzeugt sein, dass er der Christus ist, der von Gott versprochene Retter? 27Aber er kann es doch gar nicht sein! Schließlich kennen wir seine Herkunft. Wenn der Christus kommt, wird niemand wissen, woher er stammt.« 28Darauf rief Jesus, der noch immer im Tempel lehrte, den Menschen zu: »Kennt ihr mich wirklich und wisst ihr, woher ich komme? Ich bin nicht in meinem eigenen Auftrag gekommen. Der mich gesandt hat, ist wahrhaftig und zuverlässig. Ihr kennt ihn nicht, 29aber ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und er mich gesandt hat.« 30Nach diesen Worten hätten sie ihn am liebsten festgenommen; doch keiner wagte es, gegen ihn vorzugehen. Denn seine Zeit war noch nicht gekommen. 31Viele seiner Zuhörer im Tempel aber begannen, an Jesus zu glauben, und sagten: »Der Christus kann wohl kaum mehr Wunder vollbringen als dieser Mann hier!« 32Als die Pharisäer hörten, dass die Leute so über Jesus redeten, beschlossen sie zusammen mit den führenden Priestern, Jesus verhaften zu lassen. Dazu schickten sie einige Männer der Tempelwache los. 33Währenddessen sagte Jesus zu der Volksmenge: »Ich bleibe nur noch kurze Zeit bei euch. Danach kehre ich zu dem zurück, der mich gesandt hat. 34Ihr werdet mich suchen, aber nicht finden. Wo ich dann sein werde, könnt ihr nicht hinkommen.« 35»Wo will er denn hin?«, fragten sich die führenden Juden verwirrt. »Will er etwa außer Landes gehen und den anderen Völkern seine Lehre bringen? 36Was meint er, wenn er sagt: ›Ihr werdet mich suchen und nicht finden‹ und: ›Wo ich dann sein werde, könnt ihr nicht hinkommen‹?«

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Der Widerstreit im Volk Israel, von dem wir schon in den letzten Tagen gelesen haben, geht weiter. Die Menschen sind sich immer noch uneins, wer denn nun dieser Jesus Christus ist. Sie behaupten Dinge über ihn, ohne aber wirklich alles über Jesus zu wissen. So meinen sie, seine Herkunft zu kennen, dabei ist seine Herkunft eigentlich eine ganz andere – nämlich eine himmlische (vgl. V. 27+28).

Ich weiß nicht, was sich dir und mir in den Weg gestellt hat, weshalb du und ich nicht mehr so sehr an Jesus Christus glauben können. Vielleicht jetzt gerade in diesem Moment. Zweifel. Lügen. Andere Meinungen. Widerstände. Das Verhalten von anderen Christen. Wissenschaftliche Erkenntnisse. Schicksalsschläge ... Ich glaube, die Liste könnte noch viel länger sein. Denn es gibt viele Umstände in unseren alltäglichen Leben, die uns den Glauben sehr erschweren. Aber weißt du: Gott sieht das. Und Gott möchte dir Glauben schenken. Er trägt deinen Glauben hindurch, sodass du letztendlich doch immer an ihm festhältst. Vielleicht kennst du auch diesen Vers, der 2020 die Jahreslosung war. Da sagt ein Mann zu Jesus: "Ich vertraue dir ja – hilf mir doch, meinen Unglauben zu überwinden!" (Markus 9:24)

Gott möchte dir helfen, jeden Unglauben zu überwinden. Er liebt dich, und er ist für dich. Auch wenn dir der Glaube gerade schwerfällt, bleibst du sein Kind!