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Selbstüberschätzung

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
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Markus

Kapitel 14, Vers 27–​31

JESUS KÜNDIGT PETRUS' VERLEUGNUNG AN

27Unterwegs sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Ihr werdet euch alle von mir abwenden. Denn in der Heiligen Schrift steht: ›Ich werde den Hirten erschlagen, und die Schafe werden auseinanderlaufen.‹ 28Aber nach meiner Auferstehung werde ich nach Galiläa gehen, und dort werdet ihr mich wiedersehen.« 29Da beteuerte Petrus: »Wenn sich auch alle anderen von dir abwenden – ich halte zu dir!« 30Jesus erwiderte: »Ich versichere dir: Heute Nacht, noch ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.« 31»Ausgeschlossen!«, rief Petrus. »Auch wenn es bedeutet, dass ich mit dir sterben muss, werde ich das niemals tun!« Alle anderen Jünger beteuerten dies ebenfalls.

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Jesus steht kurz vor seiner Festnahme. Auf dem Weg zum Ölberg sagt er seinen Jüngern voraus, dass sie sich alle von ihm abwenden werden. Dabei zitiert er Sacharja 13:7 und betont, dass es so kommen muss. Danach jedoch, also nach seiner Auferstehung, werden sie sich alle in Galiläa wiedersehen. Die Jünger waren mit diesen News ganz sicher komplett überfordert. Bei Petrus klingelten die Alarmglocken schon beim ersten Satz: "Abwenden von dir, Jesus? Niemals!" Doch wie wir heute wissen, überschätzte Petrus sich selbst mit dieser Aussage. Er verriet Jesus dreimal.

Vielleicht kennst du das aus deinem Leben auch. Du machst Gott felsenfeste Versprechungen: "Ich werde das nie wieder tun!" oder "Ab heute verändere ich mich!" oder "Von jetzt an wird alles anders, versprochen!" ... doch am Ende versagst du kläglich. Ja, ich denke, einige von uns kennen diese Erlebnisse. Ich auch. Wir überschätzen uns selbst, meinen, es aus eigener Kraft hinzubekommen, und enden in einer Sackgasse. Doch wie gut, dass unsere Sackgasse Gottes Auffahrt ist. Jesus weiß, was kommt. Und doch hatte und hat er eine Zukunft für Petrus, die anderen Jünger, für dich und für mich. Was für ein Gott! Vielleicht tut es uns gut, einmal demütiger zu werden. Lass deine Taten sprechen und weniger deine großen Worte.