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Impuls

Überall dort, wo wir sind

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Berufung

Kolosser

Kapitel 3, Vers 22–​25

SKLAVEN UND IHRE HERREN

22Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herren! Tut dies nicht nur, wenn sie euch dabei beobachten und ihr von ihnen anerkannt werden wollt. Verrichtet eure Arbeit aufrichtig und in Ehrfurcht vor Christus, dem Herrn im Himmel. 23Denkt bei allem daran, dass ihr letztlich für ihn und nicht für die Menschen arbeitet. 24Als Lohn dafür wird er euch das Erbe geben, das er versprochen hat. Das wisst ihr ja. Denn Jesus Christus ist euer wahrer Herr! 25Wer allerdings Unrecht tut, wird auch dafür den entsprechenden Lohn bekommen. Gott beurteilt alle Menschen gleich, egal welches Ansehen sie genießen.

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Überall dort, wo wir sind, können wir in unserer Berufung leben. Paulus spricht in unserem heutigen Abschnitt konkret zu den Sklaven. Personen, die sicher daran zweifelten, aktuell in Gottes Berufung unterwegs zu sein. Doch er ermutigt sie dazu, den Ort, an dem sie standen, nicht zu verlassen. Denn genau dort konnten sie anfangen, in Gottes Berufung zu gehen. "Verrichtet eure Arbeit aufrichtig und in Ehrfurcht vor Christus, dem Herrn im Himmel. Denkt bei allem daran, dass ihr letztlich für ihn und nicht für die Menschen arbeitet." (V. 22-23)

Wir können dankbar sein, heute in anderen Arbeitsverhältnissen zu leben. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob es nicht auch heute manche Arbeitsstellen in Deutschland gibt, die sich dem Sklavendienst sehr nah fühlen. Und dennoch, so verrückt es klingen mag, können wir selbst da ein Licht sein. Ich möchte dich heute dazu ermutigen, einmal weniger die Frage zu stellen, "was" du tun sollst, und stattdessen einmal mehr der Frage nachzugehen, "wie" du Dinge tun kannst. Kann es nicht vielleicht sein, dass genau bei dieser Frage Gottes Berufung für dein Leben beginnt? Ich glaube, ja. Und dabei spreche ich von einer Reihenfolge, nicht von einem Entweder-oder. Stelle das "Wie" vor das "Was".