4. Mose
Kapitel 20, Vers 21–29
Von Aaron zu Eleaser
21Weil die Edomiter den Weg nicht freigeben wollten, schlugen die Israeliten eine andere Richtung ein. 22-23Sie brachen von Kadesch auf und zogen an der Grenze Edoms entlang zum Berg Hor. Dort sprach der HERR zu Mose und Aaron: 24»An diesem Ort wird Aaron sterben. Er soll nicht in das Land kommen, das ich den Israeliten geben werde, denn ihr habt an der Quelle Meriba gegen meine Anweisung gehandelt.« 25Dann sagte der Herr zu Mose: »Steig mit Aaron und seinem Sohn Eleasar auf den Berg Hor! 26Nimm Aaron dort sein Priestergewand ab und zieh es seinem Sohn an! Danach wird Aaron sterben und im Tod mit seinen Vorfahren vereint.« 27Mose gehorchte und stieg mit den beiden vor den Augen der Israeliten auf den Berg Hor. 28Als sie auf dem Gipfel angekommen waren, nahm er Aaron das Gewand des Hohenpriesters ab und zog es Eleasar an. Dann starb Aaron. Mose und Eleasar kamen ohne ihn zurück. 29Als die Israeliten von Aarons Tod erfuhren, trauerte das ganze Volk dreißig Tage lang um ihn.
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Weitere Infos →Selbst nach mehrfachem Drängen durften die Israeliten nicht durch das Land der Edomiter ziehen. Sie schlugen einen anderen Weg ein und kamen zum Berg Hor, an dem ebenso eine Übergabe stattfinden sollte. Aaron sollte seinen Priesterdienst niederlegen und an seinen Sohn Eleasar weitergeben. Doch es war mehr als eine Übergabe. Aaron starb auf diesem Berg. In der Bibelstelle heißt es, dass er wegen seines Fehlverhaltens an der Quelle Meriba nicht ins verheißene Land ziehen durfte. Dass dieses Fehlverhalten auch der Grund für sein plötzliches Versterben war, könnte man annehmen. Der Herr wusste zumindest, was passieren würde.
"[…] Danach [nachdem Mose das Priestergewand Eleasar gegeben haben würde] wird Aaron sterben und im Tod mit seinen Vorfahren vereint." [26]
Als das Volk davon erfuhr, "trauerte das ganze Volk dreißig Tage lang um ihn." [29]
Wenn man sich die letzten Geschehnisse um die Israeliten in Erinnerung ruft, könnte man meinen, ein Rückschlag folgte dem nächsten. Und so fühlte es sich für das Volk wahrscheinlich auch an.
Es gibt Phasen, da läuft es einfach nicht. Auch in unserem Leben. Oft sind es nicht nur einzelne Tage, sondern ganze Monate, manchmal Jahre. Häufig ist am schlimmsten daran, dass wir in diesen Phasen nicht wissen, wie lang es noch geht. Wir verzweifeln und fragen uns, was das soll.
Mit diesem Empfinden bist du nicht allein. Halte durch.