Apostelgeschichte
Kapitel 3, Vers 21–26
Wer kann zu Jesus gehören?
21Jesus musste zuerst in den Himmel zurückkehren und dort seine Herrschaft antreten, aber die Zeit wird kommen, in der alles neu wird. Davon hat Gott schon immer durch seine auserwählten Propheten gesprochen. 22Bereits Mose hat gesagt: ›Einen Propheten wie mich wird der Herr, euer Gott, zu euch senden, einen Mann aus eurem Volk. Ihr sollt alles befolgen, was er euch sagt. 23Wer aber nicht auf ihn hört, der soll aus dem Volk verstoßen werden.‹ 24Ebenso haben Samuel und alle Propheten nach ihm diese Zeit angekündigt. 25Was diese Männer gesagt haben, gilt auch für euch. Ihr habt Anteil an dem Bund, den Gott mit euren Vorfahren geschlossen hat. Denn Gott sprach zu Abraham: ›Durch deinen Nachkommen sollen alle Völker der Erde gesegnet werden.‹ 26Gott hat Jesus, seinen Diener, zuerst zu euch geschickt, nachdem er ihn in diese Welt gesandt hatte, und ihn beauftragt, euch zu segnen. Er wird euch helfen, umzukehren und euer Leben zu ändern.«
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Weitere Infos →Nach der Heilung des Gelähmten waren alle etwas perplex.
"Warum wundert ihr euch darüber, dass dieser Mann jetzt gehen kann?" [12]
Petrus versuchte, den Leuten vor Ort – und damit auch mir als Leser – klarzumachen, dass im Namen Jesu alle Macht im Himmel und auf Erden steckt. Jesus ist zwar in den Himmel zurückgekehrt, doch die Zeit wird kommen, in der er wiederkommt und alle Dinge neu werden (vgl. V. 21). Die Zeichen und Wunder, die wir jetzt erleben, sind wie Vorboten dieser neuen Zeit.
Wir leben noch in dieser Welt, doch Gottes Reich bricht durch Wunder und Zeichen immer wieder durch. All das hatte sich bereits durch die Propheten angekündigt.
"Eigentlich dürfte es euch nicht überraschen!", gab Petrus unterschwellig zu bedenken.
Wenn sich das Reich Gottes schon zu Petrus' Zeiten im normalen Alltag Bahn brach, wie viel mehr kann es das heute tun, da wir dem zweiten Kommen Jesu noch näher sind?
Sollten wir nicht mit Gottes übernatürlichem Wirken rechnen? Wir leben in einer Zwischenzeit, in der wir Großes von Gott erwarten dürfen.
Deshalb möchte ich dir heute eine Frage stellen: "Wenn Gott beginnt, Großes durch dein Leben zu tun, bist du überrascht oder fasziniert?"