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Impuls

Vaterliebe

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Psalm

Kapitel 103, Vers 13–​22

Wie ein Vater

13Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der HERR alle, die ihn achten und ehren. 14Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind. 15Der Mensch ist wie das Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Feld. 16Wenn der heiße Wüstenwind darüberfegt, ist sie spurlos verschwunden, und niemand weiß, wo sie gestanden hat. 17Die Güte des HERRN aber bleibt für immer und ewig; sie gilt allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen. Auf seine Zusagen ist auch für die kommenden Generationen Verlass, 18wenn sie sich an seinen Bund halten und seine Gebote befolgen. 19Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, über alles herrscht er als König. 20Lobt den HERRN, ihr mächtigen Engel, die ihr seinen Worten gehorcht und seine Befehle ausführt! 21Lobt den HERRN, ihr himmlischen Heere, die ihr zu seinen Diensten steht und seinen Willen tut! 22Lobt den HERRN, alle seine Geschöpfe, an allen Orten seiner Herrschaft soll man es hören! Auch ich will den HERRN loben von ganzem Herzen!

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Während ich diesen Abschnitt über die Vaterliebe Gottes las, musste ich plötzlich an die Geschichte vom verlorenen Sohn denken. Wie hat Jesus doch gleich die Szene beschrieben, als der verlorene Sohn zurückkehrte?

"Der (Vater) erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn." (Lukas 15:20)

Der Sohn hatte in seiner selbst verschuldeten Armut erkannt, dass er es bei seinem Vater um Längen besser gehabt hatte.

Weshalb berührt diese Geschichte seit mehr als zweitausend Jahren Menschen auf tiefster Ebene? Vielleicht, weil sie so eindrücklich die Geschichte der Menschheit und damit oft auch die Geschichte des Einzelnen beschreibt.

Sich selbst überschätzt, vor Gott weggerannt, gelebt, gescheitert und zurückgekehrt. Nicht in die Arme eines verurteilenden Vaters, sondern in die Arme eines liebenden Vaters, der einen hält, aufrichtet und stabilisiert.

"Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der HERR alle, die ihn achten und ehren." [13]

Diese Worte sind eine unmissverständliche Einladung an uns alle. Lasst uns zu unserem himmlischen Vater kommen und ihm den ersten Platz in unserem Leben zurückgeben. Lasst uns unseren Stolz (und vielleicht auch unsere Selbstüberschätzung) beiseitelegen und Gott neu bitten.

"Zeig mir neu, wie sehr du mich liebst. Lass mich in deiner Liebe zur Ruhe kommen. Lass mich erkennen, wie vergänglich meine Bemühungen sind."