2. Mose
Kapitel 9, Vers 13–21
DAS
7. STRAFGERICHT: HAGEL 13Der HERR sprach zu Mose: »Geh morgen früh zum Pharao und richte ihm aus: ›So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Lass mein Volk ziehen, es soll mir dienen! 14Wenn du auch diesmal nicht auf mich hörst, werde ich solche Strafen über dich, deine Hofbeamten und dein ganzes Volk verhängen, dass du endlich einsehen musst: Niemand auf der Welt ist mir gleich! 15Ich hätte schon längst meine Hand ausstrecken können, um dich und dein ganzes Volk mit der Pest zu bestrafen und vom Erdboden zu vertilgen! 16Aber ich habe dich am Leben gelassen, um dir meine Macht zu zeigen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen. 17Immer noch bist du hochmütig und weigerst dich, mein Volk ziehen zu lassen. 18Darum schicke ich morgen um diese Zeit den schlimmsten Hagel, den Ägypten in seiner Geschichte je gesehen hat! 19Sorg dafür, dass deine Knechte sich selbst und deine Viehherden draußen auf dem Land in Sicherheit bringen! Alle Menschen und Tiere, die nicht in Häusern oder Ställen Schutz gesucht haben, werden vom Hagel erschlagen.‹« 20Einige der ägyptischen Hofbeamten nahmen die Drohung des HERRN ernst. Sie ließen ihre Knechte und das Vieh schleunigst in die Häuser und Ställe bringen. 21Andere dagegen scherten sich nicht um Gottes Warnung; ihre Knechte und ihr Vieh mussten draußen auf den Weiden bleiben.
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Weitere Infos →Der Pharao hatte dem Volk Gottes wirklich sehr viel Schlimmes angetan. Menschenhandel, sehr schwere Sklavenarbeit, und vieles mehr. Gott liebt sein Volk! Dennoch ließ er den Pharao, der Gott bewusst immer wieder ablehnte und gegen ihn handelte, seine Gnade erfahren: "Ich hätte schon längst meine Hand ausstrecken können, um dich und dein ganzes Volk mit der Pest zu bestrafen und vom Erdboden zu vertilgen! Aber ich habe dich am Leben gelassen, um dir meine Macht zu zeigen und meinen Namen in der ganzen Welt bekannt zu machen." [15+16]
Vielleicht wundert es dich, dass wir in den Versen der jetzigen Bibellese immer wieder vom Folgenden hören: Gott machte den Pharao starrsinnig. Es erscheint so, als habe Gott selbst den Pharao dazu gebracht, ihm nicht zu gehorchen. Das klingt unfair, oder? Hatte der Pharao denn überhaupt eine Chance, Gott kennenzulernen? Wir haben vor einiger Zeit einen umfassenden Blogbeitrag genau zu dieser Frage geschrieben. Du findest ihn, wenn du in der Mediathek unserer App nach dem folgenden Titel suchst: "Ansprechbar: Warum wurde das Herz des Pharaos verhärtet?" Hierin wirst du erkennen dürfen, dass Gott in seiner Gnade und Barmherzigkeit dem Pharao durchaus begegnete. Und das trotz dessen harten Herzens ihm gegenüber. So ist unser Gott.
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