2. Mose
Kapitel 4, Vers 18–23
MOSE KEHRT NACH ÄGYPTEN ZURÜCK
18Mose ging zurück zu seinem Schwiegervater Jitro und sagte: »Ich möchte gerne zu meinen Verwandten nach Ägypten ziehen, um zu sehen, ob sie noch leben.« Jitro antwortete: »Geh nur, ich wünsche dir alles Gute!« 19Noch während Mose in Midian war, sagte der HERR: »Du kannst jetzt ohne Gefahr nach Ägypten zurückkehren, denn inzwischen sind alle gestorben, die dich töten wollten!« 20Mose ließ seine Frau und die Söhne auf einen Esel steigen und machte sich auf den Weg zurück nach Ägypten; den Stab Gottes nahm er mit. 21Der HERR sprach zu ihm: »Wenn du in Ägypten bist, dann sollst du alle Zeichen vor dem Pharao tun, zu denen ich dich bevollmächtigt habe! Aber ich werde dafür sorgen, dass der Pharao unnachgiebig bleibt und mein Volk nicht ziehen lässt. 22Dann sollst du ihm ausrichten: ›So spricht der HERR: Das Volk Israel ist mein erstgeborener Sohn. 23Ich befehle dir: Lass meinen Sohn ziehen, denn er soll mir dienen! Weigerst du dich, werde ich dafür deinen erstgeborenen Sohn töten!‹«
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Die Luft war rein. Mose wusste nun, dass alle seine Feinde nicht mehr lebten, und er konnte frohen Mutes seinen Plan in die Tat umsetzen und nach Ägypten zurückkehren. Hier wartete Gottes großer Plan auf ihn, wie Gott durch Mose das Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten befreien würde. Nicht alles würde hierbei augenscheinlich glattlaufen: "Wenn du in Ägypten bist, dann sollst du alle Zeichen vor dem Pharao tun, zu denen ich dich bevollmächtigt habe! Aber ich werde dafür sorgen, dass der Pharao unnachgiebig bleibt und mein Volk nicht ziehen lässt." [21] Was erst mal nach einer verschlossenen Tür aussehen könnte, war Teil von Gottes Plan: Dass der Pharao das Volk Israel nicht ziehen lassen würde, gehörte zu Gottes Geschichte mit Mose und dem Volk Israel dazu!
Ich frage mich, wie oft ich aufgebe, weil ich scheinbar vor eine verschlossene Tür gelaufen bin. Bislang hattest du dich von Gott zu einer Sache berufen gefühlt, durftest einige Segnungen spürbar erleben, doch nun ist da dieses eine Problem und du fragst dich, ob du nicht lieber umkehren oder sogar aufgeben solltest? Die Sache ist die: Eine vermeintlich verschlossene Tür für dich kann in Wirklichkeit eine offene Tür Gottes für dich sein! Dass der Pharao nicht auf Moses Bitten und Zeichen reagierte, war erst der Anfang der großen Befreiungsgeschichte der Israeliten in Ägypten!
P.S.: Dir gefällt unsere App? Dann lass uns sehr gern deine Bewertung im App Store oder im Play Store da! Wir würden uns sehr darüber freuen! 😊