2. Samuel
Kapitel 2, Vers 24–32
Beginn des Bürgerkriegs
24Auch Joab und Abischai jagten Abner nach. Als die Sonne unterging, kamen sie zum Hügel Amma; er liegt gegenüber von Giach an der Straße, die von Gibeon in die Wüste führt. 25Die Männer vom Stamm Benjamin sammelten sich um Abner und folgten ihm auf einen Hügel. 26Abner rief zu Joab hinüber: »Wie lange soll das Schwert noch morden? Denkst du nicht daran, dass dieser Krieg nur Leid und Hass mit sich bringt? Befiehl deinen Leuten endlich, uns, ihre Brüder, nicht weiter zu verfolgen!« 27Joab erwiderte: »Ich schwöre dir, so wahr Gott lebt: Hättest du das nicht gesagt, dann hätten meine Leute euch noch die ganze Nacht gejagt.« 28Er blies das Horn, und seine Soldaten machten Halt; sie gaben die Verfolgung der Israeliten auf und stellten den Kampf ein. 29Noch in derselben Nacht traten Abner und seine Truppen den Rückzug an. Sie marschierten durch die Jordan-Ebene, überquerten den Jordan und gelangten schließlich durch die Schlucht wieder nach Mahanajim. 30Nachdem Joab die Verfolgung Abners abgebrochen hatte, sammelte er seine Männer um sich. Außer Asaël waren weitere neunzehn Soldaten gefallen. 31Doch ihre Gegner hatten viel größere Verluste zu beklagen: 360 Mann aus Abners Heer waren umgekommen, die meisten gehörten zum Stamm Benjamin. 32Joab und seine Männer nahmen Asaëls Leiche mit und begruben sie auf dem Rückweg im Grab seines Vaters in Bethlehem. Noch in derselben Nacht zogen sie weiter und erreichten im Morgengrauen Hebron.
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Weitere Infos →Mitten in dieser schrecklichen Bürgerkriegssituation in Israel rief einer der kämpfenden Männer namens Abner Folgendes aus:
"Wie lange soll das Schwert noch morden? Denkst du nicht daran, dass dieser Krieg nur Leid und Hass mit sich bringt?" [26]
Diese Aussage sorgte tatsächlich dafür, dass die Gegner zur Besinnung kamen und es eine Waffenruhe gab. Was für ein Aufatmen muss das gewesen sein! Gleichzeitig ging die ganze Situation natürlich mit einer großen Menge an Trauer, Verlust und Schuld einher.
Wie gern würden wir genau diesen Satz heutzutage immer noch laut ausrufen?
"Wie lange soll das Schwert noch morden? Denkst du nicht daran, dass dieser Krieg nur Leid und Hass mit sich bringt?"
In dieser Welt werden nach wie vor blutige Kriege geführt. Ein Ende ist nicht in Sicht …
Wie gehen wir damit um? Wir dürfen zu Gott rufen, ihm unsere Sorgen, unsere Wut und unsere Trauer mitteilen. Wir dürfen schreiend, klagend, weinend zu ihm kommen! Er sieht all das Leid. Und eines Tages wird er all dem unvorstellbaren Leid auf dieser Erde endlich ein Ende setzen. Diese Hoffnung dürfen wir dank bspw. der Offenbarung in der Bibel in uns tragen und damit dürfen wir auch andere Menschen ermutigen.