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Impuls

Was kommt aus deinem Herzen?

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 15, Vers 10–​20

Was uns böse macht

10Dann rief Jesus die Menschenmenge zu sich: »Hört, was ich euch sage, und begreift doch: 11Nicht was ein Mensch zu sich nimmt, macht ihn vor Gott unrein, sondern das, was er von sich gibt.« 12Da traten die Jünger an ihn heran und sagten: »Weißt du, dass du mit deinen Worten die Pharisäer verärgert hast?« 13Jesus entgegnete: »Jede Pflanze, die nicht von meinem himmlischen Vater gepflanzt worden ist, wird ausgerissen werden. 14Lasst euch nicht einschüchtern! Sie wollen Blinde führen, sind aber selbst blind. Wenn nun ein Blinder einen anderen Blinden führen will, werden beide in die Grube fallen!« 15Da sagte Petrus: »Erklär uns doch noch einmal, was einen Menschen unrein macht!« 16Jesus fragte: »Selbst ihr habt es immer noch nicht begriffen? 17Wisst ihr denn nicht, dass alles, was ein Mensch zu sich nimmt, zuerst in den Magen kommt und dann wieder ausgeschieden wird? 18Aber die bösen Worte, die ein Mensch von sich gibt, kommen aus seinem Herzen, und sie sind es, die ihn vor Gott unrein machen! 19Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken wie Mord, Ehebruch, sexuelle Unmoral, Diebstahl, Lüge und Verleumdung. 20Durch sie wird der Mensch unrein, nicht dadurch, dass man mit ungewaschenen Händen isst.

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Niemand mag Besserwisser. Irgendwie beruhigt es mich, dass selbst Jesus so seine Probleme mit den Besserwissern seiner Zeit, den Pharisäern, hatte. Konstant haben sie versucht, ein Haar in der Suppe zu finden oder Jesus eine Falle zu stellen, doch Jesus hat oft offenbart, was wirklich ihre Motive waren. So auch in unserer Stelle von heute.

Die Pharisäer kritisierten, dass die Jünger Jesu das Brot aßen, ohne ihre Hände zu waschen (Mt 15:2). So manche Mutter würde da zustimmen, dass das nicht geht. Doch Jesus ging das wahre Problem an.

Wo kommt denn wirklich unsere Verunreinigung, unsere Sünde her? Kommt sie von Dingen, die wir von außen aufnehmen? Wenn wir "falsch" beten oder die "falsche" Kleidung tragen?

Wie wir merken, wurde zur Zeit Jesu sehr viel Wert darauf gelegt, "wie" man die Dinge tut. Es gab bestimmte Reinheitsgebote, die man einhalten musste, damit man auch in den Tempel gehen durfte. Wenn man aber bisher eines über Jesus gelernt hat, dann wohl, dass er relativ wenig Wert darauf gelegt hat. Aus diesem Grund war er auch solch ein Anstoß und Ärgernis für die Pharisäer.

Denn Jesus offenbarte das, was tiefer lag. Wir können die besten Christen sein, allen Menschen um uns herum helfen und alle ermutigen – und am Ende doch die falschen Motive dabei haben.

Jesus sagte in Vers 18:

"Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen."

Immer wieder betont Jesus das Herz, unser Warum. Wenn unser Herz böse, unvergebend oder unrein ist, dann wird das auch aus uns herauskommen und uns verunreinigen. Aus diesem Grund brauchen wir ja das neue Herz, das Jesus uns gibt (vgl. Hesekiel 36:26). Denn unser altes, böses Herz ist das Problem. Nur wenn unser altes Herz mit seinem neuen Herzen ausgetauscht wurde, kann wahrhaft Gutes aus uns herauskommen. Das ist die Einladung, die Jesus für uns hat.

Was ist in deinem Herzen, wenn du ehrlich bist? Sind dort Dinge, die Jesus besser nicht sehen sollte? Bring sie ihm. Er hat keine Angst vor dem, was sich dort verbergen kann.