Markus
Kapitel 15, Vers 16–20
JESUS WIRD VERHÖHNT UND MISSHANDELT
16Die Soldaten brachten Jesus in den Hof des Statthalterpalastes, das sogenannte Prätorium, und riefen die ganze Truppe zusammen. 17Sie hängten ihm einen purpurroten Mantel um, flochten eine Krone aus Dornenzweigen und drückten sie ihm auf den Kopf. 18Dann grüßten sie ihn voller Hohn: »Es lebe der König der Juden!« 19Mit einem Stock schlugen sie Jesus auf den Kopf, spuckten ihn an und knieten vor ihm nieder, um ihn wie einen König zu ehren. 20Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, zogen sie ihm den roten Mantel aus und legten ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann führten sie ihn aus der Stadt hinaus, um ihn zu kreuzigen.
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Weitere Infos →Der Spott geht weiter. Die Soldaten spielen ihre Spielchen und nehmen Jesus auf die Schippe, verkleiden ihn als König, verletzen ihn mit einer Dornenkrone und verspotten ihn mit respektlosem Hohn. Geht es schlimmer? Scheinbar nicht. Lass dir diese Szenerie mal durch den Kopf gehen. Und während du so die Bilder vor deinem inneren Auge bewegst, ruf dir in Erinnerung, dass sie all diesen Spott mit Gott selbst treiben, ihrem Schöpfer. Mit demjenigen, der von Anfang an war, ist und immer sein wird. Mit dem Sohn unseres himmlischen Vaters. Sie verarschen (entschuldige den Ausdruck, aber so ist es) ihn! "Es lebe der König der Juden!", rufen sie ihm zu, während sie ihn schänden. Und er lässt es mit sich machen. Unglaublich.
Was treibt ihn an, all das zu ertragen? Seine Liebe. Ja, es ist seine Liebe, die all das erträgt. Sie trägt, was wir verdient haben. In Johannes 3:16 lesen wir: "Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben." Aus Liebe entschied er sich, seinen Sohn "hinzugeben". Genau das passiert hier in diesem Moment, in diesem Abschnitt. Und es gilt bis heute. Er gab sein Leben hin, um dir Leben zu schenken.