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Impuls

Weihnachtswoche (5)

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Micha

Kapitel 5, Vers 1–​3

Wie Jesus regiert

1Aber zu Bethlehem im Gebiet der Sippe Efrat sagt der Herr: »Du bist zwar eine der kleinsten Städte Judas, doch aus dir kommt der Mann, der das Volk Israel in meinem Namen führen wird. Sein Ursprung liegt weit zurück, in fernster Vergangenheit.« 2Bis zu der Zeit, wo eine Frau den erwarteten Sohn geboren hat, lässt Gott die Menschen seines Volkes den Feinden in die Hände fallen; doch dann werden die Überlebenden zu den anderen Israeliten in ihr Land zurückkehren. 3Wie ein Hirte seine Herde weidet, so wird der neue König regieren. Sein Gott hat ihn dazu beauftragt, vom höchsten HERRN erhält er seine Kraft. Dann kann das Volk endlich in Sicherheit leben, denn seine Macht reicht bis in die fernsten Länder der Erde.

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Als Maria die Info zugetragen wurde, dass sie nach Bethlehem aufbrechen müssten, um sich in irgendwelchen Listen eines fragwürdigen Kaisers einzutragen, hat sie sich bestimmt gedacht:

"Wirklich? Warum jetzt? Ich bin hochschwanger. Warum, Gott?"

Rückblickend betrachten wir die Geschichte ganz anders. Während wir vielleicht einen leckeren Kaffee trinken, gemütlich auf unserer Couch sitzen und in der Bibel lesen, stoßen wir auf diese Stelle im Propheten Micha und denken:

"Krass! Das ist ja richtig gut von Gott eingefädelt, dass sie wegen dieser Zählung in Bethlehem waren und es somit mit der Prophezeiung übereinstimmte."

Ist es im Leben nicht häufig so? Am Anfang fragen wir: "Wirklich?" Und am Ende staunen wir "Krass!" (Ich muss zugeben, manchmal bleibt es auch ein "Wirklich?")

Die Weihnachtsgeschichte sollte uns dazu einladen, über unsere aktuelle Lebenssituation nachzudenken. Wenn du dich in einer Situation befindest, in der du dich fragst: "Wirklich, Gott?", möchte ich dich ermutigen, einmal bewusst zurückzublicken und die vielen "Krass-Momente" Revue passieren zu lassen.

Der Reim entsteht meist rückwirkend. Das hat ein Reim so an sich – das Leben oft auch.