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Impuls

Wen himmelst du an?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Hebräer

Kapitel 3, Vers 1–​6

CHRISTUS - HÖHER ALS MOSE

1Euch, meine lieben Brüder und Schwestern, hat Gott es geschenkt, dass ihr zu ihm gehören dürft. Seht deshalb auf Jesus, den Gesandten Gottes und Hohenpriester, zu dem wir uns bekennen. 2Er ist seinem Vater, der ihn dazu beauftragt hat, ebenso treu gewesen, wie Mose dem Volk Gottes treu gedient hat. 3Und doch ist Christus viel höher zu ehren als Mose; ein Baumeister genießt ja auch ein größeres Ansehen als das Haus selbst. 4Jedes Haus hat seinen Baumeister. Gott aber ist der Baumeister, der alle Dinge geschaffen hat. 5Mose war Gottes treuer Diener im Volk Israel, dem Haus, das ihm der Herr anvertraut hatte. So wurde er zum Hinweis für die Botschaft, die jetzt verkündet wird. 6Christus dagegen ist Gottes treuer Sohn und Herr über Gottes Haus. Dieses Haus sind wir, seine Gemeinde, wenn wir bis zum Ende entschlossen und freudig auf Christus vertrauen und uns durch nichts von der Hoffnung abbringen lassen, die unser Glaube uns schenkt.

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Mose – Gott hatte ihn zum Leiter seines Volkes eingesetzt, um es aus der Gefangenschaft in Ägypten zu führen, hinein in das neue verheißene Land. Nachlesen kannst du dieses Ereignis insbesondere im biblischen Buch Exodus. Mose war ein Vorbild für viele, ein Glaubensheld. Doch der Schreiber macht in seinem Brief an die Hebräer deutlich: Mose ist nichts im Vergleich zu Jesus Christus selbst! Und genau das ist der entscheidende Punkt: Niemals wird jemand Jesus Christus "das Wasser reichen können". Dem würdest du zustimmen, oder? Und doch ist genau das ein wichtiger Punkt, an den auch wir Christinnen und Christen uns heute immer wieder erinnern müssen!

Vielleicht himmelst du nicht Mose an, doch vielleicht himmelst du jemand anderen an. Vielleicht eine bestimmte geistliche Leiterschaft, einen besonderen Pastor, eine inspirierende Glaubensheldin, eine erfolgreiche Worship-Band, einen begabten Theologen etc. ... Es ist nichts dagegen einzuwenden, gute Vorbilder zu haben und christliche Sekundär-Inhalte zu konsumieren, ganz im Gegenteil! Ein Problem wird es jedoch dann, wenn wir jedes Wort, welches von einer bestimmten Person oder Gruppierung gesagt wird, nicht hinterfragen, wenn wir nicht mehr in unsere eigene Glaubensbeziehung zu Jesus Christus investieren, nicht mehr selbst an die Quelle gehen, sondern uns nur noch von einem "Evangelium aus zweiter Hand" in Form von Predigten, Gottesdiensten, Interviews oder Liedern füttern und füllen lassen. Herausfordernd? Ja. Notwendig, es anzusprechen? Auf alle Fälle!