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Impuls

Wenn ich...

Rachelle Dogbe-Amehavon Rachelle Dogbe-Ameha
Glaubensleben

Prediger

Kapitel 2, Vers 1–​11

Was ist der Sinn?

1Ich sagte mir: »Ich will es mit den Freuden des Lebens versuchen und herausfinden, was sie zu bieten haben!« Doch ich merkte, dass auch dies vergeblich ist und keine Erfüllung bringt. 2Immer nur lachen ist töricht, und das Vergnügen – was hilft es schon? 3Ich nahm mir vor, mich mit Wein aufzuheitern und so zu leben wie die Unverständigen – doch bei allem sollte die Weisheit mich führen. Ich wollte herausfinden, was für die Menschen gut ist und worin sie in der kurzen Zeit ihres Lebens Glück finden können. 4Ich schuf große Dinge: Ich baute mir Häuser und pflanzte Weinberge. 5Ich legte Ziergärten und Parks für mich an und bepflanzte sie mit Obstbäumen aller Art. 6Ich baute große Teiche, um den Wald mit seinen jungen Bäumen zu bewässern. 7Zu den Knechten und Mägden, die schon seit ihrer Geburt in meinem Haus lebten, erwarb ich noch weitere hinzu. Ich besaß größere Rinder- und Schafherden als alle, die vor mir in Jerusalem regiert hatten. 8Meine Schatzkammern füllte ich mit Silber und Gold, mit Schätzen aus anderen Königreichen. Ich ließ Sänger und Sängerinnen an meinen Hof kommen und hatte alle Frauen, die ein Mann sich nur wünschen kann. 9So wurde ich reicher und berühmter als jeder andere, der vor mir in Jerusalem regiert hatte, ohne dabei meine Weisheit zu verlieren. 10Ich gönnte mir alles, was meine Augen begehrten, und erfüllte mir jeden Herzenswunsch. Meine Mühe hatte sich gelohnt: Ich war glücklich und zufrieden. 11Doch dann dachte ich nach über das, was ich erreicht hatte, und wie hart ich dafür arbeiten musste, und ich erkannte: Alles war letztendlich vergebens – als hätte ich versucht, den Wind einzufangen! Es gibt auf dieser Welt keinen bleibenden Gewinn.

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"Wenn ich ______ habe/tue, dann geht es mir besser, dann bin ich wirklich glücklich."

Haben wir das nicht alle schon einmal gesagt, gedacht oder gefühlt?

Der Schreiber widmete sich allem, was Freude bringt. Er vermehrte seinen Besitz mit schönen Dingen und gönnte sich alles. So wurde er reicher und mächtiger als alle anderen.

Er schaute auf seine Erfolge und erkannte:

"Es war alles nur ein Haschen nach Wind. Es gibt keinen dauerhaften Gewinn in dieser Welt."

Wünsche und Sehnsüchte zu haben, ist nicht falsch. Die Frage ist eher: Sind es die richtigen Wünsche? Geht es nur darum, dass es sich gut anfühlt?

Selbst wenn man endlich das Wissen, die Schönheit, die Beziehung, das Haus, das Geld, die Karriere usw. hat, ist es dann genug?

Nein, denn es wird uns langfristig nicht glücklich machen. Alles auf dieser Erde ist vergänglich.

Gott will, dass wir ihm vertrauen. Er will uns geben, was seinem Willen entspricht. Das ist so viel besser als alles, was wir erreichen könnten. Dabei will Gott uns eine ewigliche Perspektive schenken.

Was ist dir im Augenblick wichtiger als Jesus? Wo läufst du anderen Dingen hinterher? Wo muss er wieder an erster Stelle stehen und deine Wünsche somit an zweiter Stelle?

Ist er auch genug für dich, wenn du im Leben nicht alles haben wirst, was du dir wünscht?