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Impuls

Wer kann Jesus verstehen?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Markus

Kapitel 3, Vers 7–​12

JESUS HEILT AM SEE GENEZARETH

7Jesus zog sich mit seinen Jüngern an das Ufer des Sees Genezareth zurück. Aber die Menschen liefen ihm in Scharen aus ganz Galiläa nach. Sogar aus Judäa, 8Jerusalem, Idumäa, von der anderen Seite des Jordan und aus Tyrus und Sidon waren sie gekommen, weil sie von seinen Taten gehört hatten. 9Als immer mehr Menschen dazukamen, beauftragte er seine Jünger, ein Boot bereitzuhalten, falls ihn die Menge zu sehr bedrängen sollte. 10Jesus heilte nämlich viele Kranke, und darum umringten ihn die Leute. Sie wollten ihn berühren, um dadurch gesund zu werden. 11Menschen, die von bösen Geistern beherrscht wurden, fielen vor ihm nieder und schrien: »Du bist der Sohn Gottes!« 12Aber Jesus schärfte ihnen ein, kein Aufsehen um ihn zu erregen.

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Warum um alles in der Welt wollte Jesus nicht bemerkt werden? Hätte sich Jesus nicht eigentlich darüber freuen müssen, wenn Menschen von ihm geheilt werden wollten? Wenn möglichst alle Menschen auf der ganzen Welt sofort erfahren würden, dass er der versprochene Retter ist? Doch Jesus hat einen anderen Plan: "Menschen, die von bösen Geistern beherrscht wurden, fielen vor ihm nieder und schrien: »Du bist der Sohn Gottes!« Aber Jesus schärfte ihnen ein, kein Aufsehen um ihn zu erregen." (V. 11+12) Unverständlich, wie Jesus sich hier verhielt. Schließlich wäre es doch eine super Gelegenheit gewesen, möglichst viele Menschen zu erreichen und zu bekehren. Doch jetzt war noch nicht die Zeit dafür gekommen, dass die ganze Welt erkennen sollte, dass er der versprochene Retter Gottes war.

Jesus Christus handelt auch heute noch auf für uns manchmal unverständliche Weise. Seine Prinzipien sind göttlich, unsere Prinzipien hingegen sind menschlich. Im Rückblick dürfen wir oftmals verstehen, wieso Gott so lange mit einer Antwort auf sich warten ließ, warum er diese Trennung zuließ oder wieso die Prüfung erst beim zweiten Anlauf gelingen sollte. Doch in der Situation selbst fällt uns ein solches Verständnis schwer. Doch wir dürfen ermutigt sein: Wenn wir meinen, Gott hätte die Kontrolle verloren, dann hat Gott die Kontrolle erst so richtig in seiner Hand. Gott weiß immer, was er tut!