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Impuls

Zelt der Begegnung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 33, Vers 7–​11

DAS ZELT DER BEGEGNUNG

7Wenn die Israeliten irgendwo ihr Lager aufschlugen, stellte Mose jedes Mal außerhalb des Lagers ein Zelt auf. Er nannte es: »Zelt der Begegnung«. Jeder Israelit, der den HERRN befragen wollte, musste dorthin gehen. 8Immer wenn Mose das Lager verließ und zum Zelt ging, traten alle Israeliten an die Eingänge ihrer Zelte und blieben dort stehen. Sie schauten Mose nach, bis er im Zelt der Begegnung verschwunden war. 9Kaum hatte Mose es betreten, kam die Wolkensäule herab und blieb am Eingang stehen, während Gott mit Mose sprach. 10Sobald die Israeliten die Wolkensäule beim Zelteingang sahen, warfen sie sich vor ihren Zelten nieder. 11Der HERR sprach von Angesicht zu Angesicht mit Mose, so wie Freunde miteinander reden. Danach kehrte Mose wieder ins Lager zurück. Doch sein junger Diener Josua, der Sohn Nuns, verließ das Zelt der Begegnung nicht.

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Das "Zelt der Begegnung" muss ein wunderbarer Ort gewesen sein, bei all der Unruhe, dem Chaos und allem, das der Auszug aus Ägypten mit sich brachte: Hunger, Durst, Streit im Volk, Ängste und Gefahren. Gott half den Israeliten zwar immer wieder sichtbar, und doch lag zwischen der Not und der Hilfe Gottes immer eine Zeit der Sorge darüber, wie es jetzt weitergehen würde.

In diesem "Zelt der Begegnung" sprach Mose, stellvertretend für das gesamte Volk Israel, mit niemand Geringerem als mit Gott höchstpersönlich. "Der HERR sprach von Angesicht zu Angesicht mit Mose, so wie Freunde miteinander reden." [11] Das berührt mich besonders: Gott sprach mit Mose und Mose mit Gott wie Freunde untereinander. Wunderschön!

Heute gibt es nicht mehr solch ein "Zelt der Begegnung", denn das war der Weg Gottes damals, Beziehung mit Menschen zu pflegen. Heute gibt es aber ebenfalls eine Möglichkeit, die Gott für dich und mich dafür geschaffen hat: "Denn der Geist Gottes, den ihr empfangen habt, führt euch nicht in eine neue Sklaverei, in der ihr wieder Angst haben müsstet. Er hat euch vielmehr zu Gottes Söhnen und Töchtern gemacht. Jetzt können wir zu Gott kommen und zu ihm sagen: »Abba, lieber Vater!«" (Römer 8:15)

Jeder, der an Jesus Christus glaubt, trägt in sich selbst solch ein "Zelt der Begegnung", das direkten Kontakt durch Gebet mit Gott möglich macht: den Heiligen Geist. Nutze diese Möglichkeit und sprich mit Gott persönlich!