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Impuls

Zur Erinnerung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

2. Mose

Kapitel 12, Vers 15–​20

FEST DER UNGESÄUERTEN BROTE

15»Vom Abend des Passahfestes an sollt ihr sieben Tage lang nur Brot essen, das ohne Sauerteig gebacken wurde! Entfernt schon vorher alle Sauerteigreste aus euren Häusern! Wer in diesen sieben Tagen doch etwas isst, das Sauerteig enthält, hat sein Leben verwirkt. Er muss aus dem Volk Israel ausgeschlossen werden. 16Versammelt euch am ersten und am siebten Tag zu einem heiligen Fest! An diesen beiden Tagen sollt ihr nicht arbeiten; ihr dürft nur eure Mahlzeiten zubereiten. 17So müsst ihr das Fest der ungesäuerten Brote feiern, denn genau an dem Tag, an dem die Festwoche beginnt, habe ich eure Stammesverbände aus Ägypten herausgeführt. Darum sollt ihr diesen Tag Jahr für Jahr feiern, jetzt und in allen kommenden Generationen. 18Esst im 1. Monat vom Abend des 14. bis zum Abend des 21. Tages nur ungesäuertes Brot! 19Sieben Tage lang dürft ihr keinen Sauerteig in euren Häusern haben. Wer etwas Sauerteighaltiges isst, hat sein Leben verwirkt. Er darf nicht länger zur Gemeinschaft eures Volkes gehören, ganz gleich ob er ein Israelit oder ein Fremder ist. 20Esst also kein Brot und auch nichts anderes, das mit Sauerteig gebacken wurde, sondern nur ungesäuerte Lebensmittel, wo immer ihr wohnt!«

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Nach dem Passahfest, von dem wir gestern hier in der App gelesen haben, setzte Gott nun ein weiteres Fest für die Israeliten ein: das Fest der ungesäuerten Brote. Weshalb ungesäuerte Brote? Ungesäuerte Brote dauern bei ihrer Herstellung nicht so lang wie gesäuerte Brote. Die Hefe bei gesäuerten Broten braucht ihre Zeit, um zu gehen. Und für diesen Prozess beim Proviant hatten die Israeliten bei ihrer Flucht aus dem Land Ägypten einfach keine Zeit. Als Erinnerung an diesen Tag, an dem Gott sein Volk aus der Sklaverei befreite, sollen die Israeliten für alle Zeit dieses Fest der ungesäuerten Brote feiern.

Feste brauchen wir Menschen, weil wir Erinnerungen brauchen. Wie schnell vergessen wir, was Gott für unser Leben getan hat? Das Volk Israel hat von Gott ganz spezifische Daten und Vorgaben für Erinnerungsfeste in jedem Jahr für das Erlebte erhalten, damit es immer voll Dankbarkeit und Hoffnung leben kann. Auch wir Christen heute feiern bspw. Weihnachten und erinnern uns an diesen Festtagen ganz bewusst, dass Gott uns seinen Sohn Jesus Christus als Retter geschenkt hat.

Im Erinnern liegt eine große Kraft! Denn die Erinnerung an das Erlebte macht stark und hoffnungsvoll für das, was noch kommt. Gibt es ein persönliches Ereignis, an dem du Gottes Gnade im Besonderen erlebt hast, und könntest dich jedes Jahr immer dann bewusst daran erinnern, wenn es sich jährt?