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7 Gleichnisse aus dem Alltag, die deinen Glauben stärken

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben
7 Gleichnisse aus dem Alltag, die deinen Glauben stärken

Der Alltag steckt voller Bilder, die deinen Glauben vertiefen können. Bist du noch skeptisch? Dann lass uns gleich beginnen:

Der Teebeutel im Wasser

Hast du dir heute Morgen einen Tee gemacht und beobachtet, wie sich das Wasser langsam verfärbt? Genau so ist es, wenn wir Zeit mit Jesus verbringen.

Seine Worte und seine Gegenwart hinterlassen Spuren in unserem Leben – wir werden ihm immer ähnlicher.

Die Rezension beim Online-Kauf

Wann hast du zuletzt online eingekauft? Oft überzeugen uns weniger die Produktbeschreibungen als vielmehr die Erfahrungen anderer Käufer.

Beim Glauben wollen viele jedoch lieber rationale Fakten hören und persönliche Erlebnisse werden kaum beachtet. Doch sind nicht gerade die vielen Lebensgeschichten auf der ganzen Welt ein kraftvoller Beweis für Gottes Existenz (vgl. Hebräer 12:1)?

Dieses Alltagsbild macht deutlich: Ja, sie sind es!

Der Reiseführer und die Sehenswürdigkeit

Vielleicht hast du dich im Sommer von einem Reiseführer durch eine schöne Stadt führen gelassen und dabei beeindruckende Sehenswürdigkeiten entdeckt.

Wenn wir von Jesus erzählen, sollten wir daran denken: Wir sind die Reiseführer, nicht die Sehenswürdigkeit selbst. Das nimmt etwas den Druck raus.

Unser Leben und unsere Worte weisen auf die Botschaft von Jesus hin – wir selbst sind nicht die Botschaft (vgl. Missionsbefehl, Matthäus 28:18-20).

Der Fisch und die Gräten

Hast du schon einmal in einem Restaurant einen Fisch mit Gräten serviert bekommen? Fischliebhaber wissen, wie sie den Fisch ohne viel Aufwand von seinen Gräten befreien. Sie würden den Fisch niemals wegwerfen.

Bei geistlicher Nahrung dürfen wir ähnlich vorgehen: Das Gute behalten, die Gräten liegen lassen – ganz nach dem Motto: Prüft alles und behaltet das Gute (vgl. 1.Thessalonicher 5:21).

Die Rezeption deiner Ferienwohnung

Es ist angenehm, im Urlaub an der Rezeption anzukommen, seinen Namen zu nennen und vom Personal freundlich bestätigt zu bekommen, dass die Buchung erfolgreich war und die Unterkunft bereits vorbereitet ist.

Jesus spricht auch davon, dass er eine „ewige“ Wohnung für uns vorbereitet. Wenn du mit ihm unterwegs bist, wirst du die Ewigkeit mit ihm verbringen (vgl. Johannes 14:2).

Der Stau in der Zukunft

Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, zeigen manche Navis eine rote Zeit für die Dauer an, obwohl die aktuelle Verkehrslage noch entspannt ist. Zoomt man heraus, sieht man, dass es sich auf einem späteren Streckenabschnitt staut.

Niemand würde deshalb auf einen Rastplatz fahren und sich den Kopf zerbrechen. Stattdessen fährt man weiter und hofft, dass sich der Stau auflöst oder man eine günstige Umfahrung findet.

Im Alltag sollten wir den „Stau der Zukunft“ nicht in unsere Gegenwart holen. Jesus hat schon gesagt, dass jeder Tag für sich selbst sorgen wird (vgl. Matthäus 6:34).

Das Hemd zuknöpfen

Vielleicht trägst du hin und wieder ein Hemd oder eine Bluse. Wenn ja, kennst du wahrscheinlich das Problem, dass man sich manchmal mit den Knöpfen vertut. Unten merkt man dann, dass man oben falsch angefangen hat.

Ein Lifehack wäre es, von unten mit dem Knöpfen zu beginnen. Probier es mal aus! Im Leben ergibt es ebenso Sinn, von Anfang an das Ende im Blick zu haben. Was ist mir wichtig? Wo möchte ich ankommen?

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesen 7 Alltagsgleichnissen für deinen persönlichen Glauben inspirieren. Fühl dich gestärkt und ermutigt!