STAYONFIRE

Impuls

Anders als alles andere

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 17, Vers 16–​21

Paulus in Athen

16Während Paulus in Athen auf Silas und Timotheus wartete, wurde er zornig über die vielen Götterstatuen in der Stadt. 17Daraufhin sprach er in der Synagoge zu den Juden und den Griechen, die an den Gott Israels glaubten. Außerdem predigte er an jedem Tag auf dem Marktplatz zu den Menschen, die gerade vorbeikamen. 18Bei einer solchen Gelegenheit kam es zu einem Streitgespräch mit einigen Philosophen, und zwar mit Epikureern und Stoikern. Einige von ihnen meinten: »Dieser Mann ist doch ein Schwätzer!«, andere sagten: »Er scheint von irgendwelchen fremden Göttern zu erzählen.« Denn Paulus hatte von Jesus und seiner Auferstehung gesprochen. 19Weil die Philosophen mehr über die neue Lehre erfahren wollten, nahmen sie den Apostel mit zu einer Sitzung des Stadtrats von Athen. 20»Was wir von dir hören, ist alles neu und fremd für uns«, erklärten sie Paulus. »Wir möchten gern Genaueres darüber wissen.« 21Denn sowohl die Athener als auch die Fremden in dieser Stadt beschäftigten sich am liebsten damit, Neuigkeiten zu erfahren und weiterzuerzählen.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Kennst du das Gefühl, wenn du zum ersten Mal etwas erlebst oder von etwas hörst und dich die Neugier packt, ob es wirklich so gut ist, wie alle sagen?

Ich glaube, so ähnlich müssen sich die Athener mit Paulus gefühlt haben. Denn in Athen gab es viele Götter, die man anbeten konnte, doch nun kam auf einmal einer daher, der von etwas anderem redete. Einem "fremden" oder unbekannten Gott. Das weckte die Neugier der Athener und sie wollten hören, was Paulus zu sagen hatte.

Ich glaube, ein Merkmal unseres Glaubens hat sich nie verändert und wird sich nie verändern: Er ist anders als alles andere. Er sticht heraus. Er ist für uns Menschen unlogisch. Denn welcher Gott würde sich freiwillig so klein machen, sich all seiner Gottheit entleeren und Mensch werden, um schließlich genau für diese Menschen, die ihn ablehnen, zu sterben und nach 3 Tagen wieder aufzuerstehen, damit wir für immer mit ihm wieder in Beziehung sein können? Dieser Glaube sticht aus der Masse heraus. Er konfrontiert. Er ist unbequem.

Am Ende ist es der einzige Glaube, der uns mit der Schwere unserer Sünde konfrontiert. Er konfrontiert uns damit, dass wir einen Retter brauchen. Und dieser Retter ist nur Jesus.

"Lasst uns ihn verkündigen, denn es gibt nur einen Namen [unter all den "Göttern"], der tatsächlich rettet und befreit!" (Apg 4:12)