4. Mose
Kapitel 10, Vers 33–36
AUFBRUCH VOM SINAI
33Die Israeliten brachen vom Berg Sinai auf und zogen drei Tagereisen lang durch die Wüste. An der Spitze des Zuges wurde die Bundeslade getragen, um das Volk bis zum nächsten Lagerplatz zu führen. 34Während der ganzen Zeit war die Wolke des HERRN über ihnen. 35Immer wenn die Leviten mit der Bundeslade aufbrachen, rief Mose: »Erhebe dich, HERR, und zerstreue deine Feinde! Schlag alle, die dich hassen, in die Flucht!« 36Und wenn sie mit der Bundeslade Halt machten, rief er: »Komm zurück, HERR, zu den vielen tausend Menschen deines Volkes Israel!«
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Weitere Infos →Beim Volk Israel herrschte eine richtige Aufbruchstimmung. Entschlossen und fokussiert brachen Frauen, Kinder und Männer vom Berg Sinai auf. Sie zogen drei Tagesreisen durch die Wüste, bevor sie ein neues Lager aufschlugen.
Als ich mir Gedanken über diesen Minuten-Impuls machte, kam mir eine Frage in den Sinn: "Sind wir getrieben oder werden wir geführt?"
Mit anderen Worten: Treibt uns etwas von hinten an (Angst, Sorge, Rastlosigkeit) oder werden wir von jemandem geführt, der vor uns hergeht (Gottes selbst und damit seine Impulse & Werte für unser Leben)? Ich finde es so inspirierend, dass es da wirklich explizit heißt, die Bundeslade (ein Inbegriff für Gottes Gegenwart) wurde "an der Spitze des Zuges" [33] positioniert. Und am Anfang jedes Aufbruchs lud Mose den Herrn ein, wirklich vor ihnen herzugehen (vgl. V. 35). Wäre das heute nicht auch ein Gebet wert?
"Herr, gehe du heute an der Spitze meiner Entscheidungen voran. Auch wenn ich dich nicht sehe. Sei dabei, bereite vor und führe mich. Nimm weg, was mich treibt und reiche mir deine Hand!"
Könnte es nicht vielleicht sogar sein, dass solch ein Gebet es auch wert wäre, morgen und am darauffolgenden Tag gebetet zu werden? Vielleicht gibt uns dieser Minuten-Impuls einen Anlass dazu. Es würde viel verändern.