2. Korinther
Kapitel 4, Vers 14–18
Zeitliche Leiden - ewige Herrlichkeit
14Wir wissen: Gott, der den Herrn Jesus vom Tod auferweckt hat, wird uns genau wie ihn auferwecken. Dann werden wir mit euch gemeinsam vor Gott stehen. 15Alle Entbehrungen aber ertragen wir für euch. Denn je mehr Menschen das Geschenk der Gnade Gottes annehmen, umso mehr werden Gott danken und ihn über alles ehren. 16Darum verlieren wir nicht den Mut. Wenn auch unsere körperlichen Kräfte aufgezehrt werden, wird doch das Leben, das Gott uns schenkt, von Tag zu Tag erneuert. 17Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. 18Deshalb lassen wir uns von dem, was uns zurzeit so sichtbar bedrängt, nicht ablenken, sondern wir richten unseren Blick auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig.
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Weitere Infos →Wenn man ein Spiel gespielt hat, gibt es im Nachhinein oft Diskussionen, die meist so beginnen:
"Ach so, jetzt verstehe ich! Hätte ich das nur früher gewusst! Kein Wunder, dass ich verloren habe!"
Wir empfinden es als unfair, wenn uns wichtige Informationen vorenthalten werden.
Doch wie steht es mit der Ewigkeit? Leben wir das "Spiel des Lebens" mit der Hoffnung auf die Auferstehung? Ist uns bewusst, dass unser jetziges Leben Einfluss auf das hat, was danach kommt?
Wenn wir noch einmal bei unserem Bild vom Gesellschaftsspiel bleiben, dann kommt es mir manchmal so vor, als hätten wir uns unsere eigenen Spielregeln gemacht. Die Punkte, die ursprünglich den Sieg ausmachten, zählen nicht mehr. Wir haben neue Bedingungen für den Sieg eingeführt: Reichtum, Anerkennung, Glück, Freiheit – such dir etwas aus oder füge etwas hinzu.
Was wäre, wenn wir am Ende vor Gott stehen und auch sagen: "Ach so, darum geht es! Wenn ich das nur gewusst hätte!"
Vielleicht fragst du dich jetzt: Worum geht es denn? Vor allem darum, was Gott will. Unser Leben dient dazu, Gott mit Herz und Verstand zu suchen, ihm näherzukommen und mit ihm, für ihn und durch ihn zu leben. Paulus nahm dafür eine Menge in Kauf, doch seine Hoffnung gab ihm die Kraft, das vor ihm Liegende zu tragen.