Matthäus
Kapitel 24, Vers 45–51
DER TREUE VERWALTER
45 »Wie verhält sich denn ein kluger und zuverlässiger Verwalter?«, fragte Jesus die Jünger. »Angenommen, sein Herr hat ihm die Verantwortung für die übrige Dienerschaft übertragen und ihn beauftragt, jedem rechtzeitig sein Essen auszuteilen. 46 Dieser Verwalter darf sich glücklich schätzen, wenn sein Herr dann zurückkehrt und ihn gewissenhaft bei der Arbeit findet! 47 Ich versichere euch: Einem so zuverlässigen Mann wird er die Verantwortung für seinen ganzen Besitz übertragen. 48 Wenn jener Verwalter aber unzuverlässig ist und im Stillen denkt: ›Ach was, es dauert bestimmt noch lange, bis mein Herr kommt‹, 49 und er fängt an, die anderen Diener zu prügeln, sich den Bauch vollzuschlagen und Trinkgelage zu veranstalten, 50 dann wird die Rückkehr seines Herrn ihn völlig überraschen. Denn sein Herr kommt, wenn er nicht damit rechnet. 51 Er wird den Verwalter hart bestrafen und ihm den Lohn geben, den die Heuchler verdienen. Er wird ihn hinausstoßen, dorthin, wo es nur noch Heulen und ohnmächtiges Jammern gibt.«
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Weitere Infos →In unserem Leben geht es tatsächlich um etwas. Keiner von uns lebt einfach ohne einen Grund. Jeder Mensch auf dieser Erde wurde von Gott erschaffen, hat eine Berufung in seinem Leben und darf zu Gottes Ehre leben. Mit diesem Geschenk an Sinn und Erfüllung kommt gleichzeitig Verantwortung. Denn jeder von uns ist zum Verwalter seines Lebens eingesetzt worden. Jeder Mensch kann freie Entscheidungen treffen, gute und schlechte Entscheidungen. In diesem Gleichnis hat der treue Verwalter eine weise Entscheidung getroffen, weil er Respekt vor seinem Herrn hatte. Der untreue Verwalter hat eine verhängnisvolle Entscheidung getroffen, weil ihm jeglicher Respekt vor seinem Herrn fehlte.
Wie viel Respekt habe ich vor dem Herrn dieser Welt, Gott höchstpersönlich? Glaube ich an ihn? Glaube ich daran, dass er eines Tages wiederkommen wird? Habe ich verstanden, dass auf meinem Leben eine Berufung Gottes liegt und ich diese treu verwalten darf? Wenn uns dieses Gleichnis eines zeigen soll, dann, wie entscheidend es für jeden von uns sein wird, zu Gott zu gehören, wenn er wiederkommt. Wir brauchen seine Vergebung, denn keiner von uns verwaltet perfekt. Gott jedoch kommt es immer auf unser Herz an: Möchte ich ein treuer Diener Gottes sein oder verleugne ich Gott und diene ihm nicht?