4. Mose
Kapitel 18, Vers 20–24
Der Anteil der Leviten
20Dann sprach der HERR zu Aaron: »Dein Stamm wird in Kanaan kein Land erhalten und kein eigenes Gebiet besitzen wie die anderen Israeliten. Denn ich selbst bin euer Anteil und Erbe. 21Den Leviten gebe ich als Lohn für ihren Dienst den zehnten Teil der Ernte, den die Israeliten zum Heiligtum bringen. 22Außer ihnen darf in Zukunft kein anderer Israelit dem heiligen Zelt zu nahe kommen. Das wäre eine Sünde, für die er mit dem Leben bezahlen muss. 23Nur die Leviten dürfen die Arbeiten am Heiligtum verrichten, sie sind dort für alles verantwortlich. So soll es immer bleiben, heute und für alle künftigen Generationen. Die Leviten erhalten also kein eigenes Stammesgebiet in Israel, 24sondern bekommen stattdessen den zehnten Teil der Ernte, den die Israeliten mir als Abgabe bringen.«
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Weitere Infos →Die sogenannten Leviten im israelitischen Volk waren von Gott zu einem ganz besonderen Dienst berufen worden: Sie waren für die Arbeit am Heiligtum verantwortlich, an dem Ort, wo die Opfer für die Sünden des Volkes stellvertretend dargebracht wurden, damit Israel weiterhin in einer Beziehung zum heiligen Gott leben konnte. Deshalb konnten die Leviten keine Arbeit auf Feldern betreiben und sich in irgendeiner Form selbst versorgen. Sie waren auf Spenden angewiesen.
Und Gott wusste das und Gott versorgte seine Diener! So erließ Gott selbst das folgende Gebot:
"Die Leviten erhalten also kein eigenes Stammesgebiet in Israel, sondern bekommen stattdessen den zehnten Teil der Ernte, den die Israeliten mir als Abgabe bringen." [23-24]
Wen Gott beruft, den versorgt er auch. Das ist bis heute so geblieben! Jesus Christus predigte eine ähnliche Botschaft ebenso an anderer Stelle (vgl. Matthäus 6:25-34). Zwar gibt es den Dienst der Leviten für uns Christen nicht mehr, denn dieser ist seit Jesu Tod und Auferstehung für die Sünden der Menschheit hinfällig geworden. Dennoch beruft Gott Menschen zu bestimmten Aufgaben, in geistliche Dienste sowie an besondere Orte. Getrost dürfen wir uns darauf verlassen, dass Gott diejenigen, die er beruft, nicht im Stich lässt.