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Impuls

Böse Geister bringen nichts

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Samuel

Kapitel 28, Vers 1–​11

Saul geht zur Totenbeschwörerin

1In dieser Zeit zogen die Philister wieder ihre Truppen zusammen, um Israel anzugreifen. Achisch sagte zu David: »Dir ist doch wohl klar, dass du und deine Männer mit uns in den Kampf ziehen?« 2»Natürlich«, antwortete David, »du wirst selbst sehen, was ich fertigbringe.« »Gut«, fuhr Achisch fort, »ich will, dass du für die ganze Zeit dieses Feldzugs mein Leibwächter bist.« 3Samuel war gestorben und in seiner Heimatstadt Rama beerdigt worden. Ganz Israel hatte für ihn die Totenklage gehalten. Als Saul König geworden war, hatte er alle Totenbeschwörer und Wahrsager aus Israel vertrieben. 4Nun hatten die Philister ihre Truppen zusammengezogen und ihr Lager bei Schunem aufgeschlagen. Auch Saul ließ die israelitischen Soldaten antreten. Ihr Lager befand sich auf dem Gilboagebirge. 5Als Saul das riesige Heer der Philister sah, packte ihn die Angst. 6Er fragte den HERRN um Rat, erhielt aber keine Antwort, weder durch Träume noch durch das Los noch durch einen Propheten. 7In seiner Verzweiflung befahl Saul seinen Dienern: »Geht los und sucht eine Totenbeschwörerin! Ich will zu ihr gehen und sie um Rat fragen.« Die Diener antworteten: »In En-Dor gibt es eine Frau, die Tote beschwören kann.« 8Saul verhüllte sein Gesicht, zog andere Kleider an und machte sich mit zwei Männern auf den Weg nach En-Dor. Es war Nacht, als er bei der Frau ankam. »Ich möchte, dass du mir durch den Geist eines Verstorbenen die Zukunft voraussagst«, begann Saul. »Ich will mit einem ganz bestimmten Menschen reden. Bitte beschwör seinen Geist, damit er aus dem Totenreich heraufkommt!« 9Doch die Frau entgegnete: »Du weißt doch, dass König Saul das verboten hat. Hast du vergessen, mit welcher Härte er alle Totenbeschwörer und Wahrsager aus Israel vertrieben hat? Warum stellst du mir diese Falle? Willst du mich töten?« 10Da legte Saul einen Eid ab: »Ich schwöre dir beim HERRN, dass du dafür nicht bestraft wirst!« 11»Wen soll ich dir heraufholen?«, wollte die Frau wissen. »Ruf Samuel herauf!«, antwortete Saul.

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Wahrsagerei, Zauberei, Totenbeschwörung … All das sind Dinge, die Gott eindeutig als verboten ansieht. Dies untermauert Gott sowohl im Alten Testament als auch im Neuen Testament der Bibel. Wer Weisheit oder Leitung von Götzen und nicht von dem einen Gott der Bibel beziehen möchte, begibt sich auf dünnes Eis. Die Bibel zeigt deutlich, dass es nicht nur diesen guten Gott und seinen Heiligen Geist gibt, sondern ebenso den Teufel mit seinen bösen Geistern, die in den okkulten Praktiken wie bspw. der Totenbeschwörung wirken. Wer sich auf solche Dinge einlässt, beleidigt Gott und lädt dabei selbst böse Geister in sein Leben ein, wie man es bspw. in der Begegnung von Jesu Jüngern mit einer Wahrsagerin sehen kann (vgl. Apostelgeschichte 16). Das ist vermutlich nichts, was du gern haben möchtest, oder?

Nun ließ Saul sich bewusst auf genau das ein. König Saul ging zu einer Totenbeschwörerin. Er machte sich dafür sogar unkenntlich, denn Saul wusste, dass dies aus guten Gründen verboten war. Ob das gute Folgen für Saul haben würde? Selbstverständlich nicht. Davon werden wir in den kommenden Tagen hier in der App lesen …

Was lernen wir daraus? Als Christen sollten wir in jedem Fall die Finger von Wahrsagerei, Astrologie und Ähnlichem lassen. Es lohnt sich nicht und ist nicht gut für uns. Alle Weisheit, die wir für unser Leben brauchen, bekommen wir von Gott selbst durch unsere persönliche Beziehung zu ihm.