1. Samuel
Kapitel 28, Vers 21–25
Essen von der Totenbeschwörerin
21Als die Totenbeschwörerin sah, wie bestürzt Saul war, trat sie zu ihm und sagte: »Mein König, ich habe vorhin auf dich gehört. Ich habe mein Leben aufs Spiel gesetzt und getan, was du von mir verlangt hast. 22Nun lass dir auch von mir etwas sagen: Ich will dir schnell etwas zu essen machen. Du musst dich stärken für den Rückweg.« 23Doch Saul wehrte ab: »Ich will jetzt nichts essen!« Aber seine Diener und die Frau bedrängten ihn so sehr, dass er schließlich nachgab. Er stand vom Boden auf und setzte sich auf das Bett. 24Die Frau hatte im Stall ein gemästetes Kalb. Das schlachtete sie in aller Eile. Dann nahm sie etwas Mehl, knetete einen Teig und backte schnell ein paar Fladenbrote. 25Das alles reichte sie dem König und seinen Begleitern. Sie aßen und machten sich noch in derselben Nacht auf den Rückweg.
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Weitere Infos →Soeben noch hatte sich König Saul schwer gegen Gott versündigt: Er war zu einer Totenbeschwörerin gegangen, um sich Rat von einem Toten, dem Propheten Samuel, zu holen. Jeden Kontakt mit okkulten Methoden, mit Götzen oder mit bösen Geistern duldete Gott im Alten Testament nicht und duldet er bis heute nicht. Aus gutem Grund! (Wenn du dazu mehr wissen möchtest, springe gern hier in der App 2 Tage zurück und lies den Minuten-Impuls "Böse Geister lohnen sich nicht".)
Die Totenbeschwörerin gab Saul, der dringend Nahrung brauchte, etwas zu essen. Und doch war diese Versorgung nicht das, was Gott eigentlich für Saul bereithielt. Saul sollte sich eigentlich auf ganz anderen Wegen aufhalten, nah an Gottes Herzen und nicht so weit weg bei einer Frau, die mit bösen Geistern kooperierte.
Ja, Gott spricht uns zu: Auch wenn wir fallen, auch wenn wir Mist bauen, Gott ist da. Er kümmert sich. Du kannst Gottes Liebe für dich nicht verspielen! (Vgl. Römer 8:31 ff.) Deine Glaubensentscheidung für Jesus Christus hat dich bereits zu einem Kind Gottes werden lassen.
Ein konkreter Hinweis hierbei jedoch für uns: Das bedeutet nicht etwa, dass wir Christen einfach alles machen dürfen, bewusst gegen Gott sündigen können und im Grunde doch alles egal ist … Nein! Die Bibel findet hierzu klare Worte:
"Ihr lebt nach dem Grundsatz: »Alles ist erlaubt!« Ich antworte darauf: Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch gut." (1. Korinther 10:23)