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Impuls

Relevanz der Taten

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

1. Samuel

Kapitel 13, Vers 7–​14

Saul verliert die Geduld

7Einige flohen sogar über den Jordan in die Gebiete von Gad und Gilead. Saul war immer noch in Gilgal. Die Männer, die bei ihm waren, zitterten vor Angst. 8Samuel hatte Saul befohlen, eine Woche auf ihn zu warten. Doch als Samuel nach einer Woche immer noch nicht in Gilgal erschienen war, verlor Saul die Geduld, denn seine Leute begannen schon davonzulaufen. 9Er ließ die Tiere für das Brand- und das Friedensopfer holen und brachte selbst das Opfer dar. 10Kaum war er fertig, da kam Samuel. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. 11Doch Samuel stellte ihn sofort zur Rede: »Was hast du getan?« Saul versuchte sich zu rechtfertigen: »Die Soldaten begannen schon davonzulaufen, weil du nicht pünktlich zur abgemachten Zeit hier warst. Die Philister haben sich in Michmas zum Kampf aufgestellt, 12und ich musste befürchten, dass sie uns jeden Moment in Gilgal angreifen. Ich wollte aber auf jeden Fall vorher noch den HERRN um seine Hilfe bitten. Deshalb habe ich es gewagt, selbst das Brandopfer darzubringen.« 13»Das war sehr dumm von dir!«, erwiderte Samuel. »Du hast dem Befehl des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht. Er wollte dir und deinen Nachkommen für alle Zeiten die Königsherrschaft über Israel geben. 14Du aber hast sie durch dein voreiliges Handeln verspielt. Der HERR hat schon einen Nachfolger ausgesucht und ihn dazu bestimmt, das Volk zu regieren. Es ist ein Mann, der ihm Freude macht. Du aber hast dem Befehl des HERRN nicht gehorcht.«

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Da hat Saul mal richtig Mist gebaut. Gott wollte Saul und seinen Nachkommen die Königsherrschaft über Israel anvertrauen. Dessen Fehlverhalten zeigte jedoch, dass er Gott für diesen verantwortungsvollen Posten scheinbar nicht ausreichend vertraute: Er handelte, ohne auf Gott und dessen Weisung zu warten. Gott hatte daher bereits einen neuen König bestimmt:

"Der HERR hat schon einen Nachfolger ausgesucht und ihn dazu bestimmt, das Volk zu regieren. Es ist ein Mann, der ihm Freude macht. Du aber hast dem Befehl des HERRN nicht gehorcht.«" [14]

Hier war von dem künftigen König David die Rede. Das Fehlverhalten einer Person sollte also nicht gleich auf das ganze Volk Israel zurückfallen. Gott hatte bereits David als "Ass im Ärmel". Und doch müssen diese Worte für Saul sehr schmerzhaft gewesen sein. Ihm wurde vor Augen geführt, wozu sein Misstrauen Gott gegenüber nun geführt hatte …

Ist mir bewusst, welche Auswirkungen meine Taten haben? Gott möchte, dass du und ich auf ihn vertrauen, dass wir nicht einfach nach unserem eigenen Willen handeln, obwohl wir wissen, was Gott eigentlich von uns möchte. Wir alle machen Fehler und deshalb brauchen wir die Vergebung durch Jesus Christus so sehr (vgl. Johannes 3:16)! Die Textstelle für heute zeigt uns, dass unsere Taten Relevanz haben und dass wir gut daran tun, auf Gott zu hören, um unsere eigenen Segnungen nicht zu verspielen.