4. Mose
Kapitel 15, Vers 17–21
Dankopfer für die Ernte
17Der HERR befahl Mose: 18»Sag den Israeliten: Wenn ich euch in das versprochene Land gebracht habe 19und ihr dort Getreide erntet, sollt ihr mir einen Teil davon als Opfer darbringen. 20Backt mir vom ersten gemahlenen Korn ein Brot, 21und gebt mir auch etwas vom ersten gedroschenen Getreide! Diese Vorschrift soll für immer gelten.«
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Weitere Infos →Wenn du schon etwas länger mit uns gemeinsam das Alte Testament liest, wirst du schon festgestellt haben, dass Opfer in der Bibel eine große Rolle einnehmen. In dem vorangegangenen Minuten-Impuls (4. Mose 15:1-16) ist Annemieke bereits kurz auf die Frage eingegangen, weshalb es diese Opfer brauchte.
Heute lesen wir von einem sogenannten Dankopfer.
"Wenn ich euch in das versprochene Land gebracht habe und ihr dort Getreide erntet, sollt ihr mir einen Teil davon als Opfer darbringen." [18-19]
Zwei Verse später lesen wir davon, Gott etwas "vom ersten gedroschenen Getreide" [21] zu weihen. Für immer sollte diese Vorschrift gelten. Und tatsächlich glaube ich, dass das Prinzip hinter diesem Gebot bis heute gilt. Selbst für uns, die wir keine Juden sind und meist auch keine eigenen Felder bestellen.
Wir können Gott etwas von dem zurückgeben, das Gott uns schenkt. Wenn du vielleicht schon Geld verdienst, möchte ich dich einladen, einen Teil von dem Geld am Anfang des Monats in Gottes Sache zu investieren, z. B. in deine lokale Ortskirche. Du wirst dadurch kein besserer Christ, doch du folgst einem göttlichen Prinzip: "Wer Gott etwas gibt, wird niemals ärmer sein als zuvor."
Das ist meine Erfahrung. Und damit meine ich nicht nur Materielles. Wenn du alles dankbar aus Gottes Hand nimmst, fällt es dir leichter, dankbar zurückzugeben.