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Impuls

Das Evangelium als Entscheidung

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 14, Vers 1–​7

Reise nach Ikonion

1In Ikonion gingen Paulus und Barnabas zuerst wieder in die Synagoge und predigten dort so überzeugend, dass viele – Juden wie Nichtjuden – zu glauben begannen. 2Aber die Juden, die von Gottes Botschaft nichts wissen wollten, wiegelten die nichtjüdische Bevölkerung gegen die junge Gemeinde auf. 3Trotzdem blieben Paulus und Barnabas längere Zeit dort und predigten furchtlos in aller Öffentlichkeit, denn sie vertrauten auf die Hilfe des Herrn. Er bestätigte die Botschaft von seiner Gnade durch Zeichen und Wunder, die durch Paulus und Barnabas geschahen. 4Die Meinung der Bevölkerung war geteilt. Manche hielten zu den Juden, andere zu den Aposteln. 5Dann aber schlossen sich die jüdischen und nichtjüdischen Gegner der Apostel zusammen. Gemeinsam mit den führenden Männern der Stadt wollten sie Paulus und Barnabas misshandeln und steinigen. 6Als die Apostel davon erfuhren, flohen sie in das Gebiet von Lykaonien, in die Städte Lystra und Derbe. 7Dort und in der ganzen Umgebung verkündeten sie die rettende Botschaft von Jesus Christus.

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Was mir durch die heutigen Verse noch mal klar wird, ist: Die Verkündigung des Evangeliums, der guten Botschaft, wird immer eine Reaktion hervorrufen.

Wenn man die Anfangszeit der Kirche betrachtet, merkt man, dass sich das überall zeigte. Man könnte auch sagen: Es war nie langweilig. Denn überall dort, wo die Jünger und dann auch Paulus und Barnabas hinkamen, passierte etwas.

Das Evangelium wurde gepredigt, Zeichen und Wunder geschahen, Menschen (sowohl Juden als auch Griechen) nahmen Jesus als ihren Herrn an, doch es gab eben auch Menschen, denen das gar nicht passte (vgl. Apg 14:3-5). Es kam zur Meinungsteilung der Menschen in Ikonion. Jeder entschied sich für eine Seite.

Eigentlich ist es genau so, wie es bei Jesus war, und das sollte uns auch nicht überraschen. Er hat schon gesagt: "Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich." (Mt 12:30) Die Verkündigung, dass nur Jesus uns rettet und von der Macht der Sünde befreien kann, wird immer eine Entscheidung "provozieren". Entweder wähle ich ihn und ich folge ihm mit meinem ganzen Leben, oder ich entscheide mich nicht für ihn und muss mit den Konsequenzen leben.

Was wir von den Aposteln lernen können, ist, dass es nicht unsere Aufgabe ist, wie die Reaktion ausfällt. Unsere Aufgabe ist es einfach, das zu bezeugen, was wir gesehen, gehört und erlebt haben.