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Impuls

Der Weg ist frei!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Hebräer

Kapitel 9, Vers 1–​10

DAS OPFER IM ALTEN BUND

1Auch im ersten Bund gab es Regeln und Vorschriften für den Gottesdienst und das Heiligtum, das Menschen hier auf der Erde für Gott errichtet hatten. 2Im vorderen Teil des Heiligtums standen der Leuchter und der Tisch mit den Broten, die Gott geweiht waren. Diesen Teil des Zeltes nannte man das Heilige. 3Dahinter lag ein zweiter Raum, durch einen Vorhang abgetrennt. Dies war das Allerheiligste. 4Hier befanden sich der goldene Räucheropferaltar und die rundum mit Gold beschlagene Bundeslade. Darin lagen der goldene Krug mit dem Manna, Aarons Stab, der Knospen getrieben hatte, und die Steintafeln mit den Zehn Geboten. 5Über der Bundeslade breiteten die Keruben, die auf Gottes Herrlichkeit hinweisen, ihre Flügel aus und bedeckten so diese Stätte der Vergebung und Versöhnung. Doch nun genug von diesen Einzelheiten. 6Das Heiligtum besteht also aus zwei Räumen: In dem ersten Raum verrichten die Priester täglich ihren Dienst. 7Den anderen Raum, das Allerheiligste, darf aber nur der Hohepriester betreten, und das auch nur an einem einzigen Tag im Jahr. Hier bringt er das Blut eines Tieres als Opfer dar, damit Gott ihm seine eigene Schuld und auch die Sünden seines Volkes vergibt. 8Der Heilige Geist wollte auf diese Weise sichtbar werden lassen: Solange das irdische Heiligtum noch steht, bleibt uns der Zugang zum Allerheiligsten, zu Gott, verschlossen. 9Das irdische Heiligtum ist nichts anderes als ein Bild für unsere gegenwärtige Zeit. Dort werden zwar Gaben und Opfer dargebracht, aber nichts davon kann uns vollkommen mit Gott versöhnen und uns ein gutes Gewissen schenken. 10Denn in einem solchen Gottesdienst werden doch nur Vorschriften befolgt, die das äußere Leben regeln. Es geht dabei um Essen und Trinken oder bestimmte Reinigungsvorschriften. Diese Anordnungen galten aber nur so lange, bis Gott die neue Ordnung in Kraft setzte.

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Der Tempel war wunderschön. Er war bestückt mit vielem Gold und anderen sehr wertvollen Gegenständen. Er war ein Kunstwerk, sein Bau beauftragt von Gott selbst. In diesem Tempel wurde Gott angebetet. In diesem Tempel wurden Opfer für Gott dargebracht, um die Schuld der Menschen vor ihm zu sühnen. Das Allerheiligste war der Bereich des Tempels, der eben nur zu einer bestimmten Zeit, nur von einer bestimmten Person und nur wegen eines bestimmten Zwecks betreten werden durfte [7]. In diesem Allerheiligsten ruhte Gottes Gegenwart höchstpersönlich. Ein großer Vorhang, der fast wie eine Mauer eigentlich so schwer und massiv war, trennte diesen ganz besonderen Bereich des Tempels von den übrigen Bereichen ab.

Gott spricht durch das, was er tut. Nichts geschieht umsonst! Während Jesus Christus also am Kreuz für die Sünden der Welt hing – stellvertretend als perfektes und einmaliges Opfer –, riss eben dieser Vorhang im Tempel entzwei (vgl. Matthäus 27:51). Ein absolutes Zeichen dafür, dass nun jede/r, die/ der das Geschenk Gottes vom Kreuz annimmt und damit an Jesus Christus als persönlichen Herrn und Retter glaubt, in das Allerheiligste eintreten darf! Der Weg zu Gott ist frei. Halleluja!

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