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Impuls

Dranbleiben ist gefragt

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Apostelgeschichte

Kapitel 21, Vers 1–​6

Gebet für die Weiterreise

1Als wir uns schweren Herzens von den Gemeindeleitern aus Ephesus verabschiedet hatten, segelte unser Schiff direkt nach Kos. Am folgenden Tag erreichten wir Rhodos und dann Patara. 2Dort machten wir ein Schiff ausfindig, das nach Phönizien fahren sollte, und gingen an Bord. 3Bald sahen wir in der Ferne die Insel Zypern, segelten aber südlich an ihr vorbei zur syrischen Hafenstadt Tyrus, wo das Schiff entladen wurde. 4In Tyrus besuchten wir die Gemeinde und blieben die ganze Woche über dort. Diese Christen warnten Paulus mehrmals davor, nach Jerusalem weiterzureisen. Denn der Heilige Geist hatte sie wissen lassen, welche Gefahren ihn dort erwarteten. 5Aber am Ende des Aufenthaltes gingen wir dann doch zu unserem Schiff. Dabei begleiteten uns alle – samt Frauen und Kindern – bis vor die Stadt. Am Strand knieten wir nieder und beteten gemeinsam. 6Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir an Bord des Schiffes, und sie kehrten in die Stadt zurück.

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Nun wurde Paulus von den Christen in Tyrus davor gewarnt, nach Jerusalem zu reisen. Doch er hörte nicht auf sie. Erst mal verstehen wir das nicht wirklich: Weshalb sollte sich Paulus absichtlich der Gefahr aussetzen?

Die Bibel selbst bestätigt uns, dass es der Heilige Geist war, der ihnen gesagt hatte, dass diese Gefahr real war (vgl. V. 4). Es war also eine echte Bedrohung. Doch die Bibel zeigt uns auch auf, dass nicht alle Bedrohungen immer bedeuten, dass es Zeit für uns ist, unseren Kurs zu ändern.

Doch Paulus sowie alle in der Gemeinde waren sich ebenso darüber bewusst, dass ein schwieriger Weg viel Gebet erfordert:

"Aber am Ende des Aufenthaltes gingen wir dann doch zu unserem Schiff. Dabei begleiteten uns alle – samt Frauen und Kindern – bis vor die Stadt. Am Strand knieten wir nieder und beteten gemeinsam." [5]

Diese Bibelstelle darf uns ins Nachdenken darüber bringen, wovor wir vielleicht Angst haben, wofür es Mut braucht, um weiter auf dem Weg zu bleiben. Gott ist mit uns, auch in unseren Gedankenkreisen, Zweifeln und Herausforderungen. Vielleicht sogar gerade in diesen ist Gott für uns spürbar.

Sieh diesen Impuls als deine Ermutigung an, dranzubleiben und dich nicht von jeder möglichen Überraschung aus dem Konzept bringen zu lassen.