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Impuls

Ein ganz einfacher Wunsch?

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Glaubensleben

Kolosser

Kapitel 1, Vers 1–​2

ANSCHRIFT UND GRUSS

1Paulus, ein Apostel von Jesus Christus, durch Gott berufen, und sein Mitarbeiter Timotheus 2schreiben diesen Brief an die Brüder und Schwestern in Kolossä, die durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden sind und ganz zu Gott gehören. Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater.

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Grundsätzlich kann man beim Bibellesen zu der Überzeugung gelangen, dass in solchen Grußworten am Anfang der Briefe nicht wirklich etwas Wichtiges geschrieben steht. Glaubst du das? Wenn ja, dann möchte ich dich heute vom Gegenteil überzeugen!

Paulus und Timotheus grüßen die Gemeinde in Kolossä und machen direkt deutlich, dass ihre Geschwister in Kolossä mit Jesus verbunden sind und ganz zu Gott gehören (V. 2). Paulus war zutiefst davon überzeugt, dass seine Geschwister mit Gott unterwegs sind und fest im Glauben stehen. Und obwohl er das wusste, wünschte er ihnen "Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater" (V. 2).

Kennst du diese Momente, in denen du dich fragst, weshalb du keinen Frieden spürst? Wieso du dir bestimmte Fehler nicht verzeihen kannst? Warum du nicht gnädig mit dir bist? In diesen Momenten beginnen wir ganz schnell damit, zu denken, dass wir nicht fest genug im Glauben stehen und dass es uns deswegen so ergeht. Doch Paulus und Timotheus machen uns hier deutlich, dass selbst dann, wenn man so tief im Glauben verankert ist, das Gefühl von Frieden und Gnade fehlen kann. Es wird immer wieder Momente geben, in denen du keinen Frieden haben wirst oder in denen du mit dir selbst oder anderen ungnädig sein wirst. Doch in genau diesen Momenten werden wir daran erinnert, dass wir – egal, wie fest wir auch im Glauben stehen – immer wieder auf Gottes Frieden und seine Gnade angewiesen sind.