1. Korinther
Kapitel 10, Vers 14–22
ABENDMAHL ODER GÖTZENDIENST
14Darum, liebe Freunde, hütet euch vor jedem Götzendienst! 15Ihr seid doch verständige Menschen. Überlegt einmal selbst: 16Haben wir durch den Abendmahlskelch, über dem wir das Dankgebet sprechen, nicht Anteil am Blut, das Christus für uns vergossen hat? Haben wir durch das Brot, das wir in Stücke brechen und gemeinsam essen, nicht Anteil an seinem Leib? 17Es gibt beim Abendmahl nur ein Brot. Und obwohl wir so viele sind, sind wir doch ein Leib, weil wir alle von dem einen Brot essen. 18Seht euch doch einmal an, wie das Volk Israel Gott verehrt! Alle haben Gemeinschaft mit Gott, weil sie gemeinsam vom Fleisch der Tiere essen, die Gott auf dem Altar geopfert werden. 19Was will ich damit sagen? Dass es doch Götter gibt oder dass die Opfer, die ihnen gebracht werden, irgendeine Bedeutung haben? 20Natürlich nicht! Was die Götzenanbeter auf dem Altar darbringen, opfern sie den Dämonen, nicht etwa Gott. Ich will aber nicht, dass ihr Gemeinschaft mit dämonischen Mächten habt. 21Ihr könnt unmöglich aus dem Kelch des Herrn und zugleich aus dem Kelch der Dämonen trinken. Ihr könnt nicht Gäste am Tisch des Herrn sein und auch noch am Tisch der Dämonen essen. 22Oder wollen wir etwa den Herrn herausfordern? Bilden wir uns wirklich ein, stärker zu sein als er?
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Weitere Infos →Die Welt des Übernatürlichen hat schon etwas sehr Faszinierendes, oder? Bereits als Kind und Teenager habe ich begeistert Horoskope gelesen, an Zauberei geglaubt und mich für jegliche übernatürlichen Phänomene interessiert. Dann bin ich Christ geworden, habe Jesus Christus kennengelernt. Wenn ich die gesunden Grenzen, die Gott uns in der Bibel gibt, nicht kennen würde, dann würde ich jetzt als junge Erwachsene bestimmt mal ein Ouija-Brett ausprobieren oder zu einer Totenbeschwörung gehen. Einfach nur, um zu erleben, was genau dabei passiert. Wie es sich anfühlt. Den Gruselfaktor spüren und aushalten. Doch Gott setzt uns Menschen hier einen klaren STOPP. So auch zum Beispiel im Bibeltext für heute. Doch warum eigentlich ist es Gott so wichtig, dass wir Christen uns nicht mit okkulten Dingen beschäftigen?
Die Bibel zeichnet ein eindeutiges Bild: Hinter jeglicher übernatürlicher Erfahrung, die nicht Jesus als klares Zentrum hat, verbergen sich Dämonen. Punkt. Durch okkulte Praktiken oder auch den Glauben an okkulte Phänomene und Methoden geben wir Dämonen höchstpersönlich die äußerst gefährliche Einladung, in unserem Leben zu wirken. Bei den damaligen Korinthern war es der Götzendienst, insbesondere das Essen von Götzenopferfleisch. (vgl. V. 20-22) Bei uns heute mögen es andere okkulte Methoden - wie eben das Ouija-Brett, Geisterbeschwörung, Tarotkarten legen oder andere Dinge - sein. Ja, okkulte Praktiken funktionieren tatsächlich. Denn es verbergen sich tatsächliche Mächte hinter den Praktiken, die dort ihr Unwesen treiben. Allerdings zahlen wir Menschen für das Erleben einer solchen Praktik einen sehr hohen Preis. Wir geben dem Teufel und seinen Dämonen ein Anrecht, in unserem Leben ihr Unwesen und ihren Spuk zu treiben. Und ganz ehrlich? Darauf verzichte ich gerne. Du nicht auch? Wir Menschen fühlen uns aus unserer Natur heraus zum Übernatürlichen hingezogen, weil Jesus Christus, Gott selbst, übernatürlich ist. Mit ihm erleben wir Wunder. Mit ihm erleben wir Übernatürliches. Und das darf und sollte uns weit mehr als genug sein.
P.S.: Wenn du eine okkulte Praktik bereits erlebt hast, dann ist das keine Sünde, die dich final von Gott trennt! Vielmehr darfst du darüber mit Gott ins Gespräch kommen, ihn um Vergebung und um Befreiung von all dem bitten, was du eventuell in dein Leben hineingelassen hast. Vielleicht ist es ebenfalls gut, wenn du dir hierfür professionelle Hilfe durch eine/n Pastor/in, eine/n Gemeindeleiter/in oder eine/n Seelsorger/in holst.