Psalm
Kapitel 32, Vers 1–11
Von Schuld befreit!
1Ein Lied von David, zum Nachdenken. Glücklich sind alle, denen Gott ihr Unrecht vergeben und ihre Schuld zugedeckt hat! 2Glücklich ist der Mensch, dem der HERR seine Sünden nicht anrechnet und der mit Gott kein falsches Spiel treibt! 3Erst wollte ich meine Schuld verheimlichen. Doch davon wurde ich so schwach und elend, dass ich nur noch stöhnen konnte. 4Tag und Nacht bedrückte mich deine strafende Hand, meine Lebenskraft vertrocknete wie Wasser in der Sommerhitze. 5Da endlich gestand ich dir meine Sünde; mein Unrecht wollte ich nicht länger verschweigen. Ich sagte: »Ich will dem HERRN meine Vergehen bekennen!« Und wirklich: Du hast mir meine ganze Schuld vergeben! 6Darum sollen alle, die dir treu sind, Herr, zu dir beten. Wer dich anruft, solange noch Zeit ist, der bleibt verschont von den Wogen des Unheils. 7Bei dir bin ich in Sicherheit; du bewahrst mich in aller Bedrängnis und lässt mich jubeln über deine Rettung. 8Du sprichst zu mir: »Ich will dich lehren und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich berate dich, nie verliere ich dich aus den Augen. 9Sei nicht wie ein Pferd oder ein Maultier ohne Verstand! Mit Zaum und Zügel musst du sie bändigen, sonst folgen sie dir nicht!« 10Wer Gott den Rücken kehrt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem HERRN vertraut, den wird Gottes Liebe umgeben. 11Freut euch an ihm und jubelt laut, die ihr den Willen des HERRN tut! Singt vor Freude, die ihr aufrichtig mit ihm lebt!
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Weitere Infos →In seinem ersten Vers schrieb David es bereits: Dieser Psalm ist zum Nachdenken gedacht. Auch zum Nachdenken heute für dich und mich.
Mich begeistert an den Psalmen in der Bibel immer wieder die authentische und ehrliche Beschreibung des Lebens und der eigenen Gefühle. David machte kein Geheimnis daraus, dass er Falsches getan hatte und dann keinen Mut hatte, seine Schuld vor Gott zu bereinigen. Das schlechte Gewissen machte ihm große Mühe, doch erst dann, als es ihm richtig schlecht erging, war David dazu bereit, nun endlich reinen Tisch mit Gott zu machen. Vielleicht kennst du das auch.
Wie schnell vergessen wir, dass Gott sowieso weiß, was wir getan haben, und wir es ihm sowieso nicht verheimlichen können. Wie gut tun wir daran, direkt zu Gott zu gehen und ihn um Vergebung zu bitten. Und auch darum, Wege zu finden, das Leid, das wir durch unsere Tat angerichtet haben, bei anderen Menschen wieder gutmachen zu können, oder zumindest ein Gespräch der Versöhnung zu führen. Gott möchte dir gern helfen, mit deinen Mitmenschen wieder ins Reine zu kommen.
Es lebt sich so viel leichter mit einem reinen Gewissen und mit einer lebendigen Beziehung zu Gott:
"Wer Gott den Rücken kehrt, der schafft sich Not und Schmerzen. Wer jedoch dem HERRN vertraut, den wird Gottes Liebe umgeben." [10]