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Impuls

Einfach mal machen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 21, Vers 1–​11

Jesus wird als König empfangen

1Jesus war mit seinen Jüngern inzwischen in die Nähe von Jerusalem gekommen. Kurz bevor sie Betfage am Ölberg erreichten, schickte Jesus zwei Jünger 2mit dem Auftrag voraus: »Geht in das Dorf da vorne! Gleich am Ortseingang werdet ihr eine Eselin mit ihrem Fohlen finden, die dort angebunden sind. Bindet sie los und bringt sie zu mir. 3Sollte euch jemand fragen, was ihr da tut, dann antwortet: ›Der Herr braucht sie.‹ Man wird sie euch dann ohne Weiteres mitgeben.« 4Damit sollte sich erfüllen, was Gott durch seinen Propheten angekündigt hatte: 5»Sagt den Menschen auf dem Berg Zion: ›Euer König kommt zu euch. Und doch kommt er nicht stolz daher, sondern reitet auf einem Esel, ja, auf dem Fohlen einer Eselin.‹« 6Die beiden Jünger gingen los und führten aus, was Jesus ihnen aufgetragen hatte. 7Sie brachten die Tiere zu ihm, legten ihre Mäntel über sie, und Jesus setzte sich darauf. 8Viele Leute breiteten ihre Kleider als Teppich vor ihm aus, andere rissen Zweige von den Bäumen und legten sie auf den Weg. 9Vor und hinter ihm drängten sich die Menschen und riefen: »Gelobt sei der Sohn Davids, ja, gepriesen sei, der im Auftrag des Herrn kommt! Gelobt sei Gott hoch im Himmel!« 10Als er so in Jerusalem einzog, geriet die ganze Stadt in helle Aufregung. »Wer ist dieser Mann?«, fragten die Leute. 11»Das ist Jesus, der Prophet aus Nazareth in Galiläa«, riefen die Menschen, die ihn begleiteten.

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Wenn wir mal wieder daran zweifeln, ob Gott wirklich alles im Griff hat und wir uns auf seine Pläne verlassen können, müssen wir nur einmal in die Bibel schauen. Die Erzählung von heute ist nur eine von vielen, die aufzeigt, wie präzise und detailliert Gott auch die kleinsten Dinge des Lebens plant.

Die Eselin und ihr Fohlen standen tatsächlich für die Jünger bereit, wie Jesus es ihnen vorhergesagt hatte. Und somit ereignete sich der Einzug Jesu nach Jerusalem, dessen wir bis heute an Palmsonntag einmal im Jahr gedenken.

Noch ein Gedanke dazu: Die Jünger führten einfach aus, was Jesus ihnen gesagt hatte. Sie zweifelten es nicht an, auch wenn die Aufforderung wahrscheinlich etwas absurd klang. Sie folgten Jesus einfach nach und vertrauten darauf, dass er mit dem, was er gesagt hatte, recht hatte.

Eine Ermutigung an uns, es ihnen gleichzutun und uns nicht ständig in Zweifeln, Fragen und anderen Meinungen zu verlieren. Jesus fordert von uns keine Perfektion, doch die Bibel zeigt, dass es sich lohnt, wie ein Kind auf Gott zu vertrauen und ihn nicht immer infrage zu stellen. Gott hält tatsächlich, was er sagt. Und jede Erfahrung mit Gott, in der wir ihm vertrauen, stärkt unsere Beziehung zu ihm für unsere weiteren Herausforderungen des Lebens.