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Fan oder Nachfolger?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 8, Vers 9–​25

Gottes Geschenk lässt sich nicht kaufen

9In jener Stadt lebte auch Simon, ein Mann, der seit vielen Jahren Zauberei getrieben und durch seine Künste viele in Erstaunen versetzt hatte. Er behauptete, etwas Besonderes zu sein, 10und wurde von allen, ob jung oder alt, bewundert. »Dieser Mann ist die große Kraft Gottes in Person!«, sagten die Leute. 11Sie standen ganz in seinem Bann, weil er sie jahrelang mit seinen Zauberkünsten beeinflusst hatte. 12Aber nun glaubten sie Philippus, der ihnen die rettende Botschaft von Gottes Reich und von Jesus Christus verkündet hatte. Männer und Frauen ließen sich taufen, 13unter ihnen auch der Zauberer Simon. Nach seiner Taufe begleitete er Philippus überallhin und sah dabei voller Staunen die großen Zeichen und Wunder, die geschahen. 14Als nun die Apostel in Jerusalem davon hörten, dass die Leute in Samarien Gottes Botschaft angenommen hatten, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. 15Die beiden Apostel kamen in die Stadt und beteten für die Gläubigen, dass Gott ihnen seinen Heiligen Geist schenken möge. 16Denn bisher hatte keiner von ihnen den Geist empfangen; sie waren nur auf den Namen des Herrn Jesus getauft worden. 17Als ihnen die Apostel nach dem Gebet die Hände auflegten, empfingen sie den Heiligen Geist. 18Simon hatte dies alles gesehen. Da bot er Petrus und Johannes Geld an 19und sagte: »Verhelft auch mir dazu, dass jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist bekommt.« 20Doch Petrus wies ihn zurecht: »Fahr zur Hölle mit deinem Geld! Denkst du wirklich, dass man Gottes Geschenk kaufen kann? 21Für dich gibt es Gottes Gaben nicht, denn du bist ihm gegenüber nicht aufrichtig. 22Bereu deine Bosheit und kehr um zu Gott! Bitte ihn, dass er dir diese abscheulichen Absichten vergibt. 23Denn ich sehe, dass dein Denken ganz vergiftet ist. Du bist in deiner Schuld gefangen.« 24Da rief Simon erschrocken: »Betet ihr für mich zum Herrn, damit mir erspart bleibt, was ihr mir angedroht habt!« 25Nachdem sie in jener Stadt bezeugt und gepredigt hatten, dass Jesus der Herr ist, kehrten Petrus und Johannes nach Jerusalem zurück. Unterwegs verkündeten sie auch in vielen Dörfern Samariens die rettende Botschaft von Jesus.

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Der Zauberer namens Simon wollte die gleiche Kraft haben wie die Apostel Jesu. Simon bestaunte die Zeichen, Heilungen und Wunder, die Gottes Kraft offensichtlich bewirkte. Auch er wollte das tun können, was die Apostel konnten, doch er wollte den Weg zu Jesus nicht gehen …

So läuft es nun mal nicht bei Gott. Die Apostel Jesu durchschauten schnell die wahren Absichten von Simon und erkannten, dass diese nicht dazu führen konnten, dass er tatsächlich den Heiligen Geist erhalten könnte. Die Bibel macht deutlich: Den Heiligen Geist, Gottes Kraft in uns, gibt es nur durch eine persönliche und aufrichtige Entscheidung für Jesus Christus als eigenen Herrn und Retter:

"Nachdem ihr diese Botschaft im Glauben angenommen habt, gehört ihr nun Gott. Er hat euch sein Siegel aufgedrückt, als er euch den Heiligen Geist schenkte, den er jedem Glaubenden zugesagt hat." (Epheser 1:13)

Simon glaubte nicht an Jesus, sondern Simon wollte nur die Kraft Gottes erleben.

Genau das ist das Gegenteil von Jüngerschaft! Jesus möchte keine "Nachfolger" haben, die einfach nur die Wunder und Heilungen Gottes zur Verfügung haben wollen. Jesus möchte Nachfolger haben, die ein ernsthaftes Interesse daran haben, ihn immer besser kennenzulernen, und die auch im Leid an ihm festhalten, weil sie auf Gott vertrauen.