STAYONFIRE

Impuls

Gaben richtig einsetzen!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Esther

Kapitel 5, Vers 1–​8

Kann Esther ihr Volk retten?

1Am dritten Fastentag zog Esther königliche Kleider an und ging in den inneren Hof des Palasts, der vor dem Thronsaal lag. Der König saß auf seinem Thron gegenüber dem Eingang. 2Als er Esther im Hof stehen sah, freute er sich und streckte ihr das goldene Zepter entgegen. Da kam Esther auf ihn zu und berührte die Spitze des Zepters. 3Der König fragte sie: »Was hast du auf dem Herzen, Königin Esther? Ich will dir jeden Wunsch erfüllen, auch wenn du die Hälfte meines Königreichs forderst!« 4Esther antwortete: »Wenn du es für gut hältst, mein König, dann sei heute zusammen mit Haman mein Gast bei dem Mahl, das ich für dich zubereiten ließ.« 5Xerxes befahl seinen Dienern: »Holt sofort Haman herbei! Wir wollen Esthers Einladung annehmen.« So kamen der König und Haman zu Esthers Festmahl. 6Während sie Wein tranken, fragte der König Esther: »Nun, was hast du auf dem Herzen? Ich will dir jeden Wunsch erfüllen, auch wenn du die Hälfte meines Königreichs forderst.« 7Esther antwortete: »Ja, ich habe eine große Bitte an dich: 8Wenn du mir eine Gunst erweisen willst, mein König, dann komm morgen noch einmal mit Haman zu einem festlichen Mahl, das ich für dich und für ihn geben möchte. Dann werde ich bestimmt sagen, was mein Wunsch ist.«

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Schritt für Schritt ging Esther voran. Sie wollte ihr jüdisches Volk im persischen Reich vor dem grausamen Erlass des Königs, alle Juden töten zu lassen, retten. Sie war geschickt und wusste, wie sie den König von ihrem Wunsch überzeugen konnte.

Wenn ich diese Verse so lese, dann bemerke ich, wie Esther genau wusste, was sie konnte. Sie wusste um ihre Schönheit und sie wusste, dass diese ihr nicht umsonst gegeben war. So konnte sie sie für das einsetzen, was richtig und gut war.

Welche Gaben hast du von Gott bekommen? Es kommt immer darauf an, wie wir unsere Gaben nutzen, und nicht darauf, welche wir bekommen haben. Um im Beispiel der Schönheit zu bleiben, können wir diese natürlich für eigenen Ruhm oder für viele wechselnde Partnerschaften nutzen. Das ist jedoch nicht in Gottes Sinne. Gleichzeitig ist Schönheit absolut nichts Schlechtes.

Also: Wozu nutzt du vielleicht deine besondere Schönheit? Oder wie nutzt du deine eigenen Gaben? Lässt du sie zu Gottes Ehre gebrauchen oder nur für deine eigene Ehre? Gott kann und möchte Großartiges durch dich bewirken! Das können wir bis heute von Esther lernen.