Markus
Kapitel 13, Vers 3–8
DIE ZUKUNFT DER WELT
3Jesus saß am Abhang des Ölbergs und sah zum Tempel auf der anderen Seite des Tals hinüber. Nur Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas waren bei ihm. Sie baten: 4»Sag uns doch: Wann wird das geschehen? Welches Ereignis wird ankündigen, dass das Ende bevorsteht?« 5Jesus antwortete: »Lasst euch von keinem Menschen täuschen! 6Viele werden unter meinem Namen auftreten und von sich behaupten: ›Ich bin es – der Retter, auf den ihr wartet!‹ Und so werden sie viele in die Irre führen. 7Ihr werdet von Kriegen hören und davon, dass Kriege drohen. Aber lasst euch dadurch nicht erschrecken! Das muss geschehen, doch es bedeutet noch nicht das Ende. 8Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Das ist aber erst der Anfang – so wie die ersten Wehen bei einer Geburt.«
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Weitere Infos →Das war meine erste Frage, als ich diesen Bibeltext las. Jesu Jünger fragen ihn, woran sie erkennen werden, dass das Ende der Welt bevorsteht. Doch Jesus gibt ihnen darauf keine klare Antwort. Er grenzt die Thematik aber ein wenig ein, indem er viele schreckliche und bedrohliche Ereignisse aufzählt, die in dieser Welt Leid verursachen werden.
"Ein Volk wird gegen das andere kämpfen und ein Königreich das andere angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Das ist aber erst der Anfang – so wie die ersten Wehen bei einer Geburt." (V. 8)
Geht es eigentlich noch schlimmer? Mut machen mir diese Worte überhaupt nicht. Sie lösen eigentlich viel mehr das Gefühl in mir aus, dass ich mir wünsche, diese Zeiten, von denen Jesus spricht, nicht selbst erleben zu müssen. Doch ich möchte, dass du dies einmal von einer anderen Perspektive betrachtest. Ja, Jesus zählt hier ganz schön viele schlimme Dinge auf, die in dieser Welt passieren werden. Aber weißt du was? Gott ist und bleibt Herr über all das. Er wird diesem ganzen Leid, welches auf uns wartet, irgendwann für alle Zeiten ein Ende setzen. Gott hat die Kontrolle und wird sie niemals aus der Hand geben. Gott ist größer als dieses "schlimmer".