STAYONFIRE

Impuls

Gelassen in Ungerechtigkeit

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Psalm

Kapitel 4, Vers 1–​9

Freude im Leid

1Ein Lied von David. Mit Saiteninstrumenten zu begleiten. 2Antworte mir, mein Gott, wenn ich zu dir rufe! Du bist es doch, der mich verteidigt und für Gerechtigkeit sorgt! Als ich in meiner Not nicht mehr weiterwusste, hast du mir den rettenden Ausweg gezeigt. Erweise mir auch jetzt deine Gnade und höre mein Gebet! 3Ihr Mächtigen im Land, ihr missbraucht euren Einfluss. Ihr zieht meine Ehre in den Dreck und verbreitet nichts als Lügen. Ihr habt sogar Freude daran, mich zu verleumden. Wann hört ihr endlich damit auf? 4Begreift doch: Wer dem HERRN die Treue hält, steht unter seinem besonderen Schutz. Er hört mich, wenn ich zu ihm rufe. 5Auch wenn ihr vor Zorn bebt, ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr etwas gegen mich unternehmt. Denkt nachts auf eurem Bett darüber nach, besinnt euch und gebt endlich Ruhe! 6Bringt dem HERRN mit aufrichtigem Herzen Opfer dar und setzt euer Vertrauen auf ihn! 7Viele jammern: »Wann wird es uns endlich besser gehen? HERR, blicke uns freundlich an, damit wir wieder aufatmen können!« 8Und wirklich: Du hast mich wieder froh gemacht. Während sich andere über eine reiche Ernte freuen, ist meine Freude sogar noch viel größer. 9Ich kann ruhig schlafen, auch wenn kein Mensch zu mir hält, denn du, HERR, beschützt mich.

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David wurde von allen Seiten bedrängt. König Saul trachtete ihm zum Beispiel nach seinem Leben, jagte ihn bis aufs Blut. Das nur so als Beispiel für Lebenssituationen, in denen sich David befand.

Hoffentlich (und auch wahrscheinlich) wirst du nicht so arg angefeindet wie David damals. Und dennoch erlebst du sicherlich auch Ungerechtigkeit in deinem Leben, oder? Wie gehst du damit um? Vergeltest du das Böse auch mit Bösem? Wie groß ist doch die Verführung, über diesen Menschen zu lästern oder ihm sogar das antun zu wollen, was er dir angetan hat?!

Doch was machte David? Er sagte sich selbst über seine Feinde:

"Begreift doch: Wer dem HERRN die Treue hält, steht unter seinem besonderen Schutz. Er hört mich, wenn ich zu ihm rufe." [4]

Die Menschen konnten Böses gegen ihn planen, doch David wusste eines: "Gott wird für meine Gerechtigkeit sorgen. Gott selbst wird mich beschützen! Ihr könnt tun oder auch lassen, was ihr wollt. Ich gehöre zu Gott. Ich bin ein Kind Gottes! Passt auf, wie ihr mit einem Kind Gottes umgeht."

In dieser Gewissheit konnte David sich entspannen und er musste nicht selbst sündigen wie die Menschen um ihn herum. Ein wertvoller Gedanke, ein Vorbild vielleicht, wenn du dich wieder in einer ungerechten Lage befinden solltest: Sei dir bewusst, wer du bist und wer für dich kämpft!