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Impuls

Gott hat Mittel und Wege

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Samuel

Kapitel 13, Vers 15–​23

Die Israeliten sind unterlegen

15Dann verließ Samuel Gilgal. Die zurückgebliebenen Israeliten zogen hinter Saul her dem Feind entgegen. Sie kamen von Gilgal nach Gibea. Dort musterte Saul das restliche Heer: Es waren gerade einmal 600 Mann. 16Saul, Jonatan und die Soldaten lagerten bei Geba in Benjamin, die Philister bei Michmas. 17Schon bald schickten die Philister drei Abteilungen von Soldaten in verschiedene Gebiete Israels. Sie sollten israelitische Dörfer ausplündern und verwüsten. Eine Truppe zog nach Norden in Richtung Ofra, in das Gebiet von Schual, 18die zweite nach Westen auf Bet-Horon zu und die dritte nach Osten zu dem Hügelzug, von dem aus man das Zeboïm-Tal und die Wüste überblicken kann. 19Damals gab es im ganzen Land Israel keinen einzigen Schmied. Die Philister wollten nämlich verhindern, dass sich die Israeliten Schwerter und Speere herstellten. 20Wenn nun ein israelitischer Bauer seine Pflugschar, einen Spaten, eine Axt oder eine Hacke schärfen lassen wollte, musste er die Werkzeuge zu einem Schmied der Philister bringen. 21Das Schärfen von Pflugscharen, Spaten, Gabeln und Äxten kostete zwei Drittel eines Silberstücks, ebenso das Einsetzen eines Ochsenstachels. 22Daher gab es in jenen Tagen in Sauls ganzem Heer keine Schwerter und Speere außer den Waffen, die ihm selbst und seinem Sohn Jonatan gehörten. 23Die Philister hatten auch den Pass bei Michmas mit einem Posten besetzt.

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Die Lage für Saul und das Volk der Israeliten spitzte sich zu. Erst gestern haben wir davon gelesen, dass diese missliche Lage für Israel durch das Misstrauen seines Königs Saul Gott gegenüber zustande gekommen war. Die Situation wurde immer aussichtsloser, denn die Israeliten konnten den Angriffen der Philister nicht standhalten. Ihnen fehlten die Mittel zur Kampfführung:

"Damals gab es im ganzen Land Israel keinen einzigen Schmied. Die Philister wollten nämlich verhindern, dass sich die Israeliten Schwerter und Speere herstellten. Wenn nun ein israelitischer Bauer seine Pflugschar, einen Spaten, eine Axt oder eine Hacke schärfen lassen wollte, musste er die Werkzeuge zu einem Schmied der Philister bringen. […] Daher gab es in jenen Tagen in Sauls ganzem Heer keine Schwerter und Speere außer den Waffen, die ihm selbst und seinem Sohn Jonatan gehörten." [19-20+22]

Würde Gott sein Volk nun im Stich lassen? Gott hätte Gründe dafür gehabt. Wie gesagt: Das Volk Israel mit seinem König Saul hatte bewusst nicht auf Gott gehört. Und doch wissen wir, dass Gott treu ist. Selbst diese aussichtslos erscheinende und selbst verschuldete Lage würde zu einem guten Ende finden. Die Geschichte Israels ging weiter. Die Philister würden Israel nicht auslöschen.

Wie aussichtslos und selbst verschuldet deine aktuelle Lage auch ist: Gott wird Mittel und Wege schicken, um dir zu helfen. Vertraue dich dabei Jesus Christus im Gebet an.