1. Samuel
Kapitel 13, Vers 1–6
Beginn des Krieges
1Saul war 30 Jahre alt, als er König wurde. Nachdem er zwei Jahre lang über Israel regiert hatte, 2stellte er ein Heer von 3000 Mann zusammen. Die übrigen wehrfähigen Israeliten entließ er nach Hause. 2000 Soldaten behielt Saul bei sich in Michmas und auf dem Gebirge von Bethel, die übrigen 1000 standen unter dem Befehl von Jonatan, eines Sohnes von Saul, in Gibea im Gebiet des Stammes Benjamin. 3Eines Tages überfiel Jonatan die Wachposten der Philister in Geba und tötete sie. Rasch verbreitete sich diese Nachricht bei den Philistern. Auch Saul schickte Boten durch ganz Israel. Sie sollten die Hörner blasen und überall die Heldentat Jonatans verkünden. 4Wie ein Lauffeuer ging es durch das ganze Land: »Habt ihr schon gehört? Saul hat die Wachposten der Philister geschlagen! Das werden die Philister bestimmt nicht auf sich sitzen lassen!« Saul rief die Männer Israels nach Gilgal zusammen, und alle kamen. 5Auch die Philister rüsteten sich zum Krieg. Ihr Heer umfasste 3000 Streitwagen, 6000 Mann Besatzung und eine ungeheure Menge Fußsoldaten, unzählbar wie der Sand am Meer. Sie lagerten in der Nähe von Michmas, östlich von Bet-Awen. 6Als die Israeliten die Übermacht der Philister sahen, der ihr eigenes Heer niemals gewachsen sein konnte, verkrochen sie sich in Höhlen, Dickichten und Felsspalten, in Grabhöhlen und Zisternen.
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Weitere Infos →Jonathan, ein Sohn des israelitischen Königs Saul, griff die Wachposten der Philister an und tötete sie. Ja, die Philister waren die Feinde von Israel. Dennoch erscheint dieses Handeln von Jonathan als sehr voreilig und nicht gerechtfertigt. Die Tat von Jonathan stachelte nun einen großen Krieg zwischen Israel und den Philistern an. Doch der Übermut seitens Israel wurde schnell im Keim erstickt:
"Als die Israeliten die Übermacht der Philister sahen, der ihr eigenes Heer niemals gewachsen sein konnte, verkrochen sie sich in Höhlen, Dickichten und Felsspalten, in Grabhöhlen und Zisternen." [6]
Wenn wir Entscheidungen treffen, ohne vorher Gott um Weisheit gefragt zu haben, können auch wir uns leicht in Situationen befinden, die uns überfordern. Bitte nicht falsch verstehen: Auch die "guten" und "richtigen" Entscheidungen, die auf Gottes Weg für uns liegen, können sehr herausfordernde Konsequenzen für uns haben! Allerdings ist es ein großer Unterschied, ob wir vorher mit Gott gesprochen haben und seiner Meinung gefolgt sind oder ob wir einfach mal selbst alles entschieden haben und uns nun deswegen in einer misslichen Lage befinden. Das fühlt sich einfach anders an! Und wir dürfen viel gestärkter durch Krisen gehen, wenn wir wissen, dass wir bewusst auf Gottes heilsamem Weg für unser Leben sind.
Wie du gesunde Entscheidungen mit Gott treffen kannst? Dazu haben wir dir einen Blogbeitrag geschrieben. Du findest ihn in der Mediathek hier in der App unter dem folgenden Titel: "Ansprechbar: Wie kann ich gute Entscheidungen treffen?"