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Impuls

Gott kommt immer zum Ziel

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

1. Mose

Kapitel 48, Vers 17–​22

JOSEFS BEDENKEN

17Josef gefiel es nicht, dass Jakob seine rechte Hand auf Ephraims Kopf gelegt hatte. Er nahm sie, um sie auf Manasse zu legen. 18»Er ist der Erstgeborene!«, sagte er. »Leg deine rechte Hand auf ihn!« 19Aber sein Vater ging nicht darauf ein. »Ich weiß, mein Sohn, ich weiß!«, erwiderte er. »Auch von Manasse wird ein großes Volk abstammen, aber Ephraim steht eine noch größere Zukunft bevor. Seine Nachkommen werden einmal unzählige Völker bilden!« 20Schließlich segnete Jakob die beiden noch einmal ganz persönlich: »Euer Name soll sprichwörtlich sein, wenn man sich in Israel Gutes wünscht. Dann wird man sagen: ›Gott erweise dir Gutes wie Ephraim und Manasse!‹« Auf diese Weise gab er Ephraim den Vorrang vor seinem älteren Bruder Manasse. 21Zu Josef sagte er: »Ich muss bald sterben. Aber Gott wird euch helfen und euch nach Kanaan zurückbringen, in das Land eurer Vorfahren. 22Du sollst deinen Brüdern etwas voraushaben: Ich verspreche dir das Bergland, das ich den Amoritern im Kampf mit Schwert und Bogen abgenommen habe.«

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Die Regeln der damaligen Zeit besagten, dass dem Erstgeborenen immer mehr vom Erbe zustand als dem Zweitgeborenen. Zurecht beschwerte sich Josef also bei Jakob, als dieser dem erstgeborenen Manasse weniger versprach als dem zweitgeborenen Ephraim. Doch nicht Jakob teilte hier den Segen zu, sondern Gott durch ihn. Jakob hatte Verheißungen und Prophezeiungen von Gott erhalten, und diese führte er nun aus: "Auch von Manasse wird ein großes Volk abstammen, aber Ephraim steht eine noch größere Zukunft bevor. Seine Nachkommen werden einmal unzählige Völker bilden!" [19]

Menschliche Ansprüche haben Gott schon immer herzlich wenig interessiert. Gott beschenkt denjenigen, den er gern beschenken möchte. Gott erhöht den Demütigen über den Hochmütigen. Gott segnet denjenigen, den er gern segnen möchte. Gott hat bei so etwas immer das letzte Wort. Wenn du also meinst, dass menschliche Gedanken, Zweifel, Vorurteile oder Grenzen dich von dem abhalten könnten, was Gott dir geben möchte, dann darfst du beruhigt sein, denn das stimmt nicht! Gott wird mit deinem Leben und dem, was er damit vorhat, immer zum Ziel kommen. Und du darfst ihm dabei vertrauen!