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Impuls

Reich gesegnet

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

1. Mose

Kapitel 30, Vers 35–​43

SCHWACHE UND STARKE HERDE

35Am selben Tag noch sonderte Laban alle Ziegen aus, an denen etwas Weißes war, und alle Schafe, an denen etwas Schwarzes war, und schickte seine Söhne mit ihnen fort. 36Sie sollten so weit wegziehen, dass sie von Jakob drei Tagereisen entfernt waren. Dann gab er seine Herde Jakob zur Aufsicht. 37Jakob holte sich frische Zweige von Pappeln, Mandelbäumen und Platanen und schälte einige Streifen von ihrer Rinde ab. 38Die weiß gestreiften Stäbe stellte er in die Tränkrinnen, so dass die Tiere sie vor sich sahen, wenn sie zum Trinken kamen. Dies war nämlich der Ort, an dem sie sich paarten; 39dabei hatten sie die Stäbe vor Augen. In der folgenden Zeit wurden gestreifte, gefleckte und gesprenkelte Junge geworfen. 40Jakob sonderte sie aus und ließ sie im Blickfeld der übrigen Herde weiden. Wenn nun die Tiere der Herde brünstig wurden und sich paarten, hatten sie Jakobs Herde vor Augen. Deshalb warfen auch sie gestreifte, gefleckte und gesprenkelte Jungtiere. Daraus bildete er seine eigene Herde. 41Die gestreiften Stäbe legte er aber nur dann in die Tränkrinnen, wenn die kräftigen Tiere sich paarten. 42Bei den schwachen ließ er es sein. Dadurch bekam Laban die schwachen und Jakob die kräftigen Jungtiere. 43So wurde Jakobs Viehherde immer größer, außerdem besaß er Kamele und Esel sowie Sklaven und Sklavinnen.

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Jakob hat in seinem Leben sowohl Unrecht getan als auch Unrecht an sich selbst erlebt. In den letzten Wochen konnten wir hier in der App gemeinsam davon lesen, wie er seinen Bruder durch einen Betrug um dessen Erstgeburtsrecht brachte. Und ebenso davon, dass Jakob sieben Jahre hart für den Vater der Frau arbeitete, in die er sich verliebt hatte, um diese heiraten zu dürfen – nur um dann die Schwester von dieser zu erhalten. Jakob war betrogen worden. Weitere sieben Jahre musste Jakob dann schuften, um seine geliebte Rahel heiraten zu dürfen.

Ebenso konnten wir in den letzten Wochen immer wieder davon lesen, wie Gott Jakob in all dem, was er getan hatte und was man ihm angetan hatte, nie verlassen hatte. Gott war und blieb mit Jakob. Und so dürfen wir auch heute davon lesen, dass Jakob von Gott gesegnet wurde! Jakob hatte eine Herde mit starken Jungtieren, er hatte darüber hinaus ebenso einen reichen Besitz! Jakob und seiner Familie durfte es gut gehen (vgl. V. 42+43).

Wenn du derzeit Segen erleben darfst, dann danke doch direkt mal Gott ganz bewusst dafür! Und wenn du dich gerade so gar nicht gesegnet fühlst, dann lass diesen Impuls heute deine Ermutigung sein, darauf zu vertrauen, dass Gott in allem bei dir ist und dein Segen noch kommen kann. Komm ins Gespräch mit Gott, am besten noch heute.