1. Mose
Kapitel 31, Vers 17–24
DIE FLUCHT
17Da ließ Jakob seine beiden Frauen und seine Kinder auf die Kamele steigen 18und zog in Richtung Kanaan, in das Land seines Vaters Isaak. Er nahm mit, was er sich in Mesopotamien erarbeitet hatte: seinen ganzen Besitz und alle seine Viehherden. 19Kurz bevor sie aufbrachen, nutzte Rahel die Gelegenheit und stahl die kleinen Götterfiguren ihres Vaters. Laban war nicht zu Hause, er war mit der Schafschur beschäftigt. 20Jakob verheimlichte seine Abreise vor seinem Schwiegervater, dem Aramäer Laban. Ohne ihn zu benachrichtigen, 21machte er sich auf und davon. Er überquerte mit allem, was er besaß, den Euphrat und zog in Richtung des Berglandes von Gilead. 22Erst nach zwei Tagen erfuhr Laban von der Flucht; 23sofort rief er alle Männer aus der Verwandtschaft zusammen und jagte Jakob hinterher. Sieben Tage dauerte die Verfolgungsjagd, bis er ihn im Gebirge Gilead einholte. 24In der Nacht davor aber erschien Gott dem Aramäer Laban im Traum und warnte ihn: »Hüte dich davor, Jakob auch nur mit einem Wort zu bedrohen!«
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Weitere Infos →Jakob hatte viel für seinen Besitz getan und mit cleveren Mitteln gehandelt. Sein Schwiegervater Laban gönnte ihm seinen Erfolg nicht. Vielmehr stellte er Jakob als einen Betrüger dar, dabei hatte Jakob nur die vereinbarten Tiere aus dem Deal mit Laban mitgenommen, wie wir in den letzten Tagen hier in der App gelesen haben. Daraus war nun eine prächtige Herde geworden, die Jakob einen großen Besitz einbrachte! Jakob war einfach sichtbar von Gott gesegnet worden. Und Laban konnte dies nicht akzeptieren.
Deshalb floh Jakob nun vor Laban. Jakob konnte das Unrecht, das ihm widerfuhr, nicht mehr ertragen. Doch Laban bekam von der heimlichen Flucht mit und jagte mitsamt einem Heer aus seinen eigenen Leuten Jakob und seiner Familie hinterher. Tatsächlich gelang es Laban, Jakob im Gebirge Gilead einzuholen.
Doch Gott hörte hier lange nicht auf, Jakob zu beschützen! In einem Traum erschien Gott selbst Laban und sprach folgende Worte aus: "Hüte dich davor, Jakob auch nur mit einem Wort zu bedrohen!" [24] Gott sorgte vor. Auch in dieser bedrohlichen Lage sorgte Gott höchstpersönlich dafür, dass Jakob beschützt blieb.
Welche Lage macht dir Angst? Ich möchte dir zusprechen, dass Gott dich beschützt! Auf seine Weise. Wenn du an Jesus Christus als deinen Herrn und Retter glaubst, bist du Gottes geliebtes Kind (vgl. Römer 8) und damit mitten in Gottes Schutz!