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Impuls

Gottes Gedanken vs. Meine Gedanken

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Matthäus

Kapitel 16, Vers 21–​23

JESUS ERZÄHLT, WAS BEVORSTEHT

21 Danach sprach Jesus mit seinen Jüngern zum ersten Mal offen über das, was ihm bevorstand: »Wir müssen nach Jerusalem gehen. Dort werde ich von den führenden Männern des Volkes, den obersten Priestern und den Schriftgelehrten vieles zu erleiden haben und getötet werden. Aber am dritten Tag werde ich von den Toten auferstehen.« 22 Da nahm ihn Petrus zur Seite, um ihn von diesen Gedanken abzubringen: »Herr, das möge Gott verhindern! So etwas darf dir niemals zustoßen!« 23 Aber Jesus wandte sich zu ihm und sagte: »Weg mit dir, Satan! Du willst mich hindern, meinen Auftrag zu erfüllen. Was du da sagst, ist menschlich gedacht, aber Gottes Gedanken sind anders.«

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Selten wird an einer Bibelstelle so deutlich wie hier, wie unfassbar weit die Gedanken von Gott und die Gedanken von Menschen voneinander entfernt sein können. Petrus ist ein Mensch und hat deshalb die irdische Perspektive: Er macht sich unfassbare Sorgen! Jesus ist nicht nur Mensch, sondern ebenso Gott, und hat deshalb die göttliche Perspektive: Er weiß, wie schwer es wird, aber er versteht den Sinn dahinter.

Zwei Sachen lernen wir für heute aus dieser Begebenheit. Erstens: Es ist beruhigend, zu wissen, dass bei Gott nichts umsonst geschieht. Alles hat seinen Grund. Ja, selbst die Dinge, die uns einfach nur Sorgen bereiten und zunächst schlimm erscheinen, haben einen guten Zweck (wenn sie direkt von Gott kommen) oder werden zur gegebenen Zeit von Gott zum Guten vollendet (wenn sie nicht direkt von Gott kommen). Zweitens: Wir dürfen die göttliche Perspektive erfahren. Jesus ist sich nicht zu schade dafür, Petrus klar seine Meinung zur Situation zu sagen. Du darfst Gott darum bitten, dass er dir seine Perspektive auf eine Situation zeigt oder zumindest seinen übernatürlichen Frieden in deiner Ungewissheit und deinen Sorgen schenkt.